Münchweiler Ortsbürgermeister ratlos: Wildschweine wüten in Privatgärten

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In Münchweiler gibt es eine Wildschweinplage im Wiesenschilf entlang der Lazarettstraße. Eine Lösung ist nicht in Sicht, der Ortschef hofft auf Hilfe aus den Reihen des Rats.

Ortsbürgermeister Timo Bäuerle informierte, dass es zahlreiche Beschwerden von Bürgern wegen anhaltender Wildschweinschäden in Privatgärten gebe. Betroffen seien besonders die Bereiche entlang der Lazarettstraße sowie zwischen Pirmasenser Straße und Prinzregentenstraße. Bäuerle habe bereits alle relevanten Kontakte aufgenommen, einschließlich der Jagdgenossenschaft, der Unteren Jagdbehörde und der Jagdpächter, um Lösungen für das Problem zu finden. „Aber letztendlich ohne positives Ergebnis“, erklärte Bäuerle frustriert.

Neben den Wildschweinschäden stellte Bäuerle ein weiteres Problem in dem Gebiet fest. Die durchfließende Rodalb habe kein definiertes Bachbett mehr und breite sich „wie ein See“ im Wiesen- und Schilfgelände aus. Es bestehe die Befürchtung, dass sich die Wildschweine in diesem mittlerweile dicht bewachsenen Wiesengelände dauerhaft aufhalten könnten.

Keine zufriedenstellende Lösung

Laut Bäuerle sei es äußerst schwierig, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden. Der Einsatz eines Elektrozauns könnte dazu führen, dass Wildschweine, die von außen in das Gelände eindringen wollen, durch Elektroschläge auf die stark befahrene Lazarettstraße zurückgetrieben würden. „Was das bedeutet, kann sich jeder vorstellen,“ sagte Bäuerle. Gleichzeitig könnten eingezäunte Wildschweine das Gelände nicht mehr verlassen. Bäuerle regte an, dass sich auch die Ratsmitglieder Gedanken über mögliche Lösungsansätze machen sollten.

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