Zweibrücken-Land
Neues Trio für die SPD im Zweibrücker Land
Frischen Wind wollen die drei Neuen an der Spitze in die SPD im Zweibrücker Umland bringen. Das zeigten sie bei der Vorstellung als Team. Als Ziele formulierten sie vor allem die Belebung der Aktivitäten auf Ortsebene, die Mitgliedergewinnung und eine neue Strategie. Betz, der erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde ist, hatte den Vorstellungsblock mit einem Willy-Brandt-Zitat eingeläutet. „Nichts kommt von selbst und nur wenig ist von Dauer. Darum besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Für Betz ist dies eine genaue Anleitung für gute Parteipolitik. Dazu will er seinen Beitrag leisten. Das Führungstrio will nun die Ortsvereine besuchen und für jedes Dorf eine eigene Strategie entwickeln. Es ist vorgesehen, die designierte SPD-Direktkandidatin für die Landtagswahl 2021, Rebecca Wendel, einzubinden.
Sarther betonte, dass man einerseits den kleinen Ortsvereinen ein bisschen unter die Arme greifen wolle, andererseits nannte die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde aber auch als Ziel, verstärkt junge Menschen und Familien von den sozialdemokratischen Werten überzeugen zu wollen. Sprengard, die bereits stellvertretende Vorsitzende im Gemeindeverband war, freute sich, dass der Vorstand jünger und weiblicher geworden ist. „Frischer Wind tut uns allen gut. Ich freue mich auf das neue Team“, sagte sie.
Der scheidende Vorsitzende Jürgen Sauter aus Hornbach zog ein gemischtes Resümee. Einerseits sei es 2019 durch die Kooperation mit FDP und Bündnis90/Die Grünen gelungen, weiterhin der Mehrheitskoalition im VG-Rat anzugehören und damit die Verbandsgemeinde entscheidend mitzugestalten. Doch sei es nach wie vor schmerzhaft, dass Jürgen Gundacker als Verbandsbürgermeister nicht wiedergewählt wurde. Er gehe ohne Groll und werde weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen, so Sauter, „nur eben nicht mehr in der ersten Reihe“.
Der SPD-Gemeindeverband Zweibrücken-Land:
Stellvertreterinnen: Yvonne Sarther und Anne Sprengard
Kassenwart: Holger Hell
Beisitzer: Hans Peter Klein, Ute Klein, Daniel Knerr, Eva Lauer, Torsten Lehmann, Wolfgang Lehner, Volker May, Achim Wagner, Stefan Schlachter, Rudolf Schwarz, Kurt Seegmüller, Michael Deßloch, Alexander Nießen, Benjamin Peschel, Adrian Schwarz, Günter Köhler, Christiane Burghard, Heike Christ, Wolfgang Weingardt und Judith Schlachter