Hilst
Neuer Ortsbürgermeister Philipp Andreas im Amt
In der Ratssitzung ernannte ihn der erste Ortsbeigeordnete Thomas Jung zum Ortsbürgermeister. Andreas hatte sich bei der Wahl am 28. November im ersten Wahlgang mit 67,67 Prozent der Stimmen klar gegen seine Mitbewerber Alfred Konrad und Martin Kuntz durchgesetzt. Er trat damit die Nachfolge des seitherigen Ortsbürgermeisters Michael Ehrgott an, der zum 31. August aus gesundheitlichen Gründen nach nur 25 Monaten im Amt zurückgetreten war.
Dem 27-jährigen neuen Ortsbürgermeister gratulierte zunächst Thomas Jung, der für die Führung der Amtsgeschäfte nicht nur von der zweiten Ortsbeigeordneten Anja Kölsch, sondern auch von Verbandsbürgermeisterin Silvia Seebach gelobt wurde. Seebach hieß Andreas in seinem neuen Amt willkommen und benannte als eine der ersten Aufgaben die Lösung des finanziellen Problems im deutsch-französischen Kindergarten Liederschiedt, der auch von Hilster Kindern besucht wird. Auch Andreas nannte den Kindergarten Liederschiedt als vordringliche Aufgabe, ebenfalls den innerörtlichen Straßen- und Gehwegebau. „Wir haben einiges zu tun. Packen wir es gemeinsam an, wozu ich um die Mitarbeit und Unterstützung bitte.“
Gemeinde kauft Grundstück als Zugang
Behandelt wurde in der Sitzung außerdem noch eine Grundstücksangelegenheit. Die Ortsgemeinde möchte einen Teil eines Grundstückes in der Oberen Straße 8 in einer Größe von etwa sechs auf sieben Meter erwerben. Damit will sie eine zusätzliche Zugangsmöglichkeit zur gemeindlichen Scheune auf dem Dorfplatz schaffen. Sie dient der Ortsgemeinde das gesamte Jahr über bei Festen. Im Vorfeld hatte der Grundstückseigentümer Bereitschaft zum Verkauf für 40 Euro pro Quadratmeter signalisiert. Bei einer Gegenstimme beschloss der Rat den Ankauf einer etwa 42 Quadratmeter großen Teilfläche zu diesem Preis. Die Kosten einschließlich Vermessung gehen zu Lasten der Ortsgemeinde.
Ortsbürgermeister Andreas wurde ermächtigt, die weiteren Schritte zu veranlassen und ein Vermessungsbüro zur Herausmessung der Fläche zu beauftragen. Die Vermessung soll erst dann erfolgen, wenn Zaun-Elemente auf der Fläche aufgestellt sind. Zudem billigte der Rat die Auszahlung der außerplanmäßigen Ausgabe von voraussichtlich 3500 Euro. Deckungsmittel sind durch den Verkauf von Gemeindegrundstücken vorhanden.