Reifenberg RHEINPFALZ Plus Artikel Neue Bauplätze ab Frühjahr 2026

Ein Blick auf das Baugebiet vom Wendehammer aus gesehen. Die fünf Bauplätze entstehen auf der Wiese in der rechten Bildhälfte. I
Ein Blick auf das Baugebiet vom Wendehammer aus gesehen. Die fünf Bauplätze entstehen auf der Wiese in der rechten Bildhälfte. Im Vordergrund: Australian-Shepherd-und-Labrador Mix Heidi, die Hündin von Günter und Marion Hüther, die das Baugebiet entwickeln.

In Reifenberg entstehen zwischen der Hauptstraße und der Kolbengartenstraße fünf neue Bauplätze. Sie sollen im Frühjahr bebaubar sein.

Die Bauplätze entstehen auf der großen Wiese unterhalb des früheren Bauernhofs in der Hauptstraße 49. Rechts des Wohnhauses, schräg gegenüber, wo die Kellinger Straße in die Hauptstraße mündet, soll eine Sackgasse nach unten führen. Die Bauplätze befinden sich alle links dieser Stichstraße. Rechts davon entsteht ein ein Meter breiter Grünstreifen zu den Gärten der Häuser in der Kolbengartenstraße. Laut Günter Hüther, Inhaber des Zweibrücker Kranverleihers AKV Hüther, der das Baugebiet gemeinsam mit seiner Ehefrau privat entwickelt, sollen die etwa 600 Quadratmeter großen Grundstücke im Frühjahr baureif sein. Der Quadratmeter soll 121 Euro kosten.

Die fünf Bauplätze befinden sich alle auf einer Seite der Stichstraße, wie diese Visualisierung des Planungsbüros zeigt.
Die fünf Bauplätze befinden sich alle auf einer Seite der Stichstraße, wie diese Visualisierung des Planungsbüros zeigt.

Der Gemeinderat stimmte dem Entwurf am Donnerstag einstimmig zu. Laut Planer Rainer Martin wird die Straße fünf Meter breit und endet in einem Wendehammer, in dem fünf Zisternen mit einem gemeinsamen Fassungsvermögen von 50 Kubikmetern unterirdisch das Regenwasser auffangen. Weitere 50 Kubikmeter sollen fünf weitere Zisternen auf den Grundstücken zurückhalten – eine pro Bauplatz. Mit diesen 100 Kubikmetern liege man zehn Prozent über dem vorgeschriebenen Wert, machte Martin deutlich, dass sich die Hausbesitzer in der tiefer gelegenen Kolbengartenstraße keine Sorge wegen des abfließenden Wassers machen müssten. Im Gegenteil sei die Stichstraße für sie eine Verbesserung, da das Wasser derzeit über Lehmboden abfließe und nicht in Zisternen zurückgehalten werde.

Auf Nachfragen aus dem Rat erklärte Bürgermeister Pirmin Zimmer, dass die Stichstraße gepflastert werde und wie im Rest des Dorfes Straßenlampen im Abstand von 25 bis 30 Meter bekomme. Die Müllabfuhr wird nicht in die Straße hineinfahren. Die Mülleimer müssen hoch an die Hauptstraße gebracht werden.

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