Kreis Südwestpfalz Neubau oder Umbau?

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Der Contwiger Gemeinderat wird morgen (19.30 Uhr, Rathaus) erneut über einen neuen Kindergarten für Contwig beraten (wir berichteten zuletzt am 17. März). Während die CDU-Fraktion laut Bürgermeister Karlheinz Bärmann weiterhin für einen Neubau plädiert, habe die SPD einen alternativen Vorschlag eingereicht, der in der Sitzung diskutiert werden soll.

Diese Alternative hatte Bärmann am Ende der Diskussion Mitte März gefordert. Zuvor hatte sich der Gemeinderat entschieden, im Beschluss nicht von einem Neubau für den Kindergarten zu sprechen, sondern vom Errichten eines Kindergartens. Diese Formulierung lege den Rat nicht auf einen Neubau fest, sollte es eine günstigere Alternative geben. Einen solchen Alternativvorschlag forderte Bärmann von den Fraktionen innerhalb von 14 Tagen. Der Bürgermeister machte mehrfach deutlich, dass für ihn nur ein Neubau in Frage kommt. Wie der SPD-Vorschlag aussieht, war vorab nicht zu erfahren. Wie mehrfach berichtet, fehlen der Gemeinde in den nächsten Jahren rund 60 Kindergartenplätze. Dabei seien die Neubaugebiete noch nicht eingerechnet. Aktuell hat die Gemeinde laut Bärmann 30 Kindergartenplätze zu wenig. Da die Kommunen verpflichtet sind, genügend Kindergartenplätze anzubieten, will die Gemeinde nun einen vierten Kindergarten mit drei Gruppen einrichten − ob in einem Neubau oder in einem umgebauten Gebäude, das wird der Rat morgen diskutieren. Der Kindergarten soll laut Bärmann im Ortsteil Contwig entstehen, Träger soll die Gemeinde sein. In Contwig gibt es bereits drei Kindertagesstätten. Zwei – eine in protestantischer und eine in katholischer Trägerschaft – liegen im Ortsteil Contwig, die dritte ist in Stambach. Auf der Tagesordnung der morgigen Gemeinderatssitzung steht auch eine Tempo-30-Zone in der Falkenstraße. Der Gemeinderat wird diskutieren, ob er eine solche Zone für die Falkenstraße beantragt und ob sie mit der Straße „Am Bohnrech“ zu einer gemeinsamen Tempo-30-Zone verbunden wird. Außerdem geht es in der Sitzung um den Contwiger Maibaum. Der Gemeinderat soll einen Auftrag für „Halterungen und Tragevorrichtungen“ vergeben. Wie am 7. Oktober berichtet, musste der Contwiger Maibaum vergangenes Jahr gefällt werden, weil er verfault war. Zum 1. Mai soll es einen neuen Baum geben. Passenderweise sind es dieses Jahr 20 Jahre, dass die Gemeinde Contwig ihre Maibaum-Tradition wiederbelebt hat. |mco/sbn

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