Wallhalben
Neubau der Wallhalbbrücke: Neun Monate Einschränkungen
Die Wallhalbbrücke wird abgerissen und durch eine neue ersetzt. Grund sind die erhöhten Ansprüche an die Stabilität eines solchen Bauwerks aufgrund der Belastungen durch den heutigen Fahrzeugverkehr. Laut Zeitplan des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Kaiserslautern sollen die Bauarbeiten Mitte 2026 beginnen, wie Ortsbürgermeister Peter Sprengard den Gemeinderat informierte. Als Bauzeit für Abriss und Neubau sind neun Monate vorgesehen. Die Bewohner diesseits und jenseits der Wallhalb müssen sich in diesem Zeitraum erheblich umstellen – es ändern sich die Wege zur Arbeit, die Versorgung des Dorfes und die wichtigen Anbindungen nach Landstuhl, Zweibrücken, Pirmasens, Thaleischweiler-Fröschen und zur Autobahn nach Weselberg.
Mehr als 30 Busse täglich am ZOB
Für die barrierefreie Gestaltung des Zentralen Busbahnhofs (ZOB) in direkter Nachbarschaft erwartet die Ortsgemeinde einen Ausführungsvorschlag inklusive der voraussichtlichen Kosten vom Ingenieurbüro Dilger aus Dahn. Erst danach geht es in die Abstimmung mit der Verkehrsbehörde, auch über die Fördermöglichkeiten. Die frühere Ortsbürgermeisterin Christine Burkhard schlug in der Sitzung der Gemeinderats vor, dass auch gleich die Wendespur begutachtet werden sollte: Dort gebe es starke Spurrillen im Pflasterbelag, deren Beseitigung womöglich direkt miterledigt werden könnte. Mehr als 30 Busse täglich sollen das Drehkreuz in Wallhalben anfahren – mit Anschlusslinien in die verschiedenen Richtungen.
Der Rat diskutierte, ob es sinnvoll wäre, ZOB-Umbau und Brückenerneuerung in einem Rutsch anzugehen. Dies allerdings, so vernuteten einige Ratsmitglieder, dürfte wohl schon an der zeitgleichen Genehmigung sowie am Eingang der Zuschussbescheide scheitern.