Kreis Südwestpfalz Nach den Ferien könnte es losgehen

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Die Erweiterung der Kindertagesstätte in Winterbach hat derzeit oberste Priorität. Rund 500 000 Euro wird die Gemeinde dafür in die Hand nehmen. Bürgermeister Willi Schwarz ist aber zuversichtlich, dass die Investition die Gemeinde nicht zu stark belastet.

Der Kassenstand beläuft sich aktuell auf 240 000 Euro, verkündete Schwarz den Ratsmitglieder in der Haushaltssitzung am Donnerstag. Durch Zuschüsse werde ein Teil der Ausgaben gedeckt. „Deshalb denke ich nicht, dass der Kreditbedarf tatsächlich 250 000 Euro betragen wird, wie es der Haushaltsplan derzeit vorsieht.“ Aktuell muss noch auf das Bodengutachten gewartet werden, um die Planungen weiter voran zu treiben. Sobald es vorliegt, kann die Planung mit einem Statiker abgesprochen werden. „Es wäre wünschenswert, wenn wir beschränkt ausschreiben würden“, meinte Schwarz. Dann könne man Zeit sparen, und umliegende Betriebe bekämen eher den Zuschlag. Sollte der Zeitplan so umsetzbar sein, könne der Startschuss für die Erweiterung nach den Sommerferien beginnen. Die Fertigstellung der Gemeindehalle soll in Eigenleistung erfolgen. 5000 Euro seien für die Beschaffung der Materialien ausreichend, fanden die Ratsmitglieder. In Eigenleistung und in Abstimmung mit den Verbandsgemeindewerken sollen dann der Stromanschluss zur Halle und die Wasserleitung gelegt werden. Vor der Halle wird in Eigenleistung gepflastert. Der Haushaltsplan mit Investitionen in Höhe von 724 300 Euro wurde einstimmig angenommen. Bereits vor längerer Zeit einigte sich der Winterbacher Gemeinderat darauf, ein Stück des Waldes als Waldrefugium auszuweisen. Damals waren die Ratsmitglieder davon ausgegangen, dass das Waldstück für 30 Jahre nicht bearbeitet werden darf, außer es handele sich um verkehrssicherungspflichtige Maßnahmen. „Nun hat sich herausgestellt, dass das Waldstück lebenslänglich nicht mehr von der Gemeinde genutzt werden darf“, gab Schwarz die neue Information weiter. Auch wenn die Gemeinde dafür 100 000 Euro bekäme, halte er es nicht für sinnvoll, weiterhin an dem Waldrefugium festzuhalten. Dieses Vorgehen komme einer Enteignung gleich, waren sich die Ratsmitglieder einig und machten den Beschluss über das Refugium rückgängig. Bei einer Begehung mit dem Landesbetrieb für Mobilität (LBM) wurde die Ortsdurchfahrt von Winterbach genauer unter die Lupe genommen. Nicht nur die Gemeinde, sondern auch Einwohner hatten sich bereits beim LBM beschwert. Doch einen kompletten Ausbau will der Landesbetrieb noch nicht angehen. Denkbar wäre aber, dass Teile saniert werden. Da die Verbandsgemeindewerke in einigen Teilen ebenfalls die Verrohrung erneuern müssen, müssten dort nämlich die Kosten geteilt werden.

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