Großbundenbach
Nach Blitzeinschlag in Wohnhaus: Löscharbeiten bis in den Morgen
Bis in die frühen Morgenstunden am Donnerstag war die Feuerwehr beim Brand eines Wohnhauses in Großbundenbach im Einsatz. „Für Nachlöscharbeiten“, wie Feuerwehrsprecher Holger Hell auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtet. Für die meisten Feuerwehrleute sei der Einsatz demnach gegen 2 Uhr beendet gewesen.
Etwa gegen 20.07 Uhr fing am Mittwochabend ein Wohnhaus in Großbundenbach Feuer. Dabei brannte der Dachstuhl ab. Die vierköpfige Familie, die in dem Gebäude wohnt, blieb unverletzt. Ein Polizeibericht am Donnerstagmorgen bestätigte das, was Zeugen der RHEINPFALZ bereits am Tag zuvor vor Ort geschildert hatten: Ein Blitzeinschlag war die Ursache für das Feuer. Zum Zeitpunkt des Brandes tobte im Zweibrücker Land ein Unwetter, das für einen über wenige Minuten andauernden Stromausfall in mehreren Dörfern sorgte.
120 Einsatzkräfte vor Ort
In Großbundenbach waren die Feuerwehren aus Contwig, Käshofen, Groß- und Kleinbundenbach, sowie aus Wiesbach, Battweiler, Bechhofen, Althornbach, Rosenkopf und Käshofen vor Ort. Außerdem unterstützte die Zweibrücker Wehr die Brandbekämpfung mit einem Teleskopmast. Einsatzkräfte aus Homburg kamen mit einer Drehleiter zum Einsatz und brachten den Kräften vor Ort Löschwasser. Insgesamt seien 120 Einsatzkräfte in 26 Fahrzeugen nach Großbundenbach ausgerückt, wie Hell weiter berichtet.
Die Feuerwehren konnten das Übergreifen der Flammen auf die Umgebung verhindern. Die sei durch die Hitze der vergangenen Tage sehr trocken gewesen, wie Hell weiter berichtet. Der während des Gewitters vom Himmel fallende Regen habe alleine nicht ausgereicht, um die Umgebung endgültig vor den Flammen zu schützen.
Wie Hell berichtet, ist das Haus nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Den entstandenen Sachschaden beziffert die Polizei auf 400.000 bis 450.000 Euro.