Battweiler Minus steht unterm Forstwirtschaftsplan
Laut Forstwirtschaftsplan 2025 könnte sich für die Ortsgemeinde Battweiler bei der Waldwirtschaft ein Minusbetrag von rund 800 Euro ergeben. Eingeplant ist ein Holzverkauf von 70 Festmetern Buche. Für die dafür erforderliche Holzernte fallen Unternehmerausgaben von 2450 Euro an.
Aus dem Stammholzverkauf wird die Ortsgemeinde Einnahmen von rund 5000 Euro erzielen, erläuterte Regionalförster Thomas Martinek. Es erfolgt lediglich ein Holzeinschlag bei der Baumart Buche. Außerdem erhält der Gemeindewald für seine 2023 entschiedene nachhaltige Beförsterung, Pflege und Bewirtschaftung eines Erholungswaldes für Bewohner und Tierwelt einen Zuschuss des Bundes von 2500 Euro, was zu einem Betriebsergebnis von 7500 Euro führt. An Gesamtausgaben fällt im Gemeindewald ein Betrag von rund 8300 Euro an. Die ergeben sich aus der Beförsterung des Waldes, Lohnkosten für den Holzeinschlag, Waldschutz, Versicherungen, Steuern und der Wegepflege.
Eine Waldinventur soll her
Für 2024 könnte sich nach den Ausführungen von Förster Martinek vom Forstamt Westrich ein Gewinn von rund 1600 Euro ergeben, wenn das jetzt noch abgefahrene Holz in einer Auktion Anfang Januar den erhofften Erlös bringt. Möglicherweise könne dieser Erlös auch erst fürs Jahr 2025 verbucht werden.
Der Rat hat entschieden, ein Forsteinrichtungswerk erstellen zu lassen, obwohl Battweiler bei einer Gemeindewaldfläche von 30 Hektar dazu nicht gesetzlich verpflichtet ist. Dies ist nur bei einer Waldfläche von 50 Hektar vorgeschrieben. Die letzte Waldinventur ist 1991 erfolgt. 4300 Euro Kosten seien zu erwarten, berichtete Ortsbürgermeister Stefan Hlava. Förster Martinek erläuterte, dass die Gemeinde einen Zuschuss bekommen werde, sodass die tatsächlichen Ausgaben nur 2600 Euro betragen würden. Dieses Planwerk wird den tatsächlichen Baumbestand erfassen, Grundlage für die zukünftige Waldentwicklung sein und eine gute Einschätzung für den Holzeinschlag ermöglichen.