Kreis Südwestpfalz „Mehr geht definitiv nicht“

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Von 11 bis 18 Uhr wird am Sonntag der siebte Land- und Kunsthandwerkermarkt im historischen Kern der Pirminiusstadt Hornbach stattfinden. „Am bewährten Konzept der Vorjahre haben wir nichts verändert“, sagt Sandra Schwitzgebel vom Organisationsteam. „Wir erwarten am Sonntag 165 Händler – mehr geht definitiv nicht!“ Bei gutem Wetter hat der Markt in den Vorjahren Tausende von Besuchern angezogen.

Die Händler bieten allerlei Nützliches und Schönes für Haus und Heim an. Neu im Programm ist diesmal der aus Winterbach stammende Steffen Süs, der zum ersten Mal sein selbstgebrautes Bier präsentieren wird. Auch Hubert Lang aus Contwig wird mit seiner Wald- und Wilderlebnisschule der Jägerschaft Zweibrücken vertreten sein und den jüngeren Besuchern die Zusammenhänge zwischen Wild, Wald und Flur erklären. Beim Landmarkt im vergangenen Jahr sei gerade dieser Stand mit den vielen Wildpräparaten auf großes Interesse gestoßen. Kurzfristig noch neu dazu gekommen und nicht im Programm abgedruckt seien zwei Einrad-Aufführungen unter der Leitung von Simone Genova – jeweils um 13 Uhr und 15 Uhr neben der Hüpfburg. Um 13.30 Uhr gibt es eine kostenlose Führung durch etwa 1000 Jahre Geschichte der Klosterstadt Hornbach. „Die Zeitreise ist sehr anschaulich und strukturiert aufgebaut und beinhaltet alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt, zu denen unter anderem das Rathaus, das Grab des Heiligen Pirminius, der Kräutergarten von Hieronymus Bock, das Fabiansstift sowie die Klosteranlage gehören“, so Schwitzgebel. Geleitet wird die Stadtführung von Frauke Portscheller. Treffpunkt ist der Stand des Historamas in der Lauerstraße etwa in Höhe des Gasthauses Grünewald. Trotz des großen Aufwandes könne der Land- und Kunsthandwerkermarkt nicht über zwei Tage stattfinden. Der Hauptgrund hierfür sei die Bundesstraße 424, die durch Hornbach führt. Diese über zwei Tage sperren zu lassen, scheitere an den Genehmigungen der jeweils zuständigen Behörden und Gremien. Einen weiteren Grund, den Markt nicht über zwei Tage zu betreiben, sei die nötige Nachtwache, die man in diesem Fall organisieren müsste. „Das sind ja keine festen Stände, die man abends zuschließen kann, sondern hauptsächlich offene Pavillons. Die Aussteller müssten abends alles ausräumen und morgens wieder einräumen. Das würde zu einem Totalchaos beim Be- und Entladen führen, besonders in der engen Talstraße.“ Wegen der zusätzlichen Parkplätze am neuen Wasgau-Markt erwartet Sandra Schwitzgebel eine etwas entspanntere Parksituation als in den Vorjahren. (jo)

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