Waldfischbach-Burgalben Maria Rosenberg: Jubiläum in Zeiten von Corona
Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen mit einer Festtagsmesse – in der für die Öffentlichkeit geschlossenen Wallfahrtskirche –, die Pfarrer Volker Sehy und Diakon Steffen Dully am Sonntag, 19. April, ab 10 Uhr abhalten. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von der jungen Lobpreisband „Chara Worship“, an der Orgel Kay Hauck.
Der Betjörg war entscheidend für die Entwicklung des alten Wallfahrtsorts Maria Rosenberg, informieren Sehy und Dully. Helfrich und seine Gemeinschaft wanderten 1873 nach Amerika aus, bewirtschafteten dort jahrzehntelang eine Farm in St. Benedict/Iowa und stellten Anfang des 20. Jahrhunderts ihre Ersparnisse dem Bischof zur Verfügung, damit dieser einen Priester auf Maria Rosenberg finanzieren konnte.
Hoffen auf den Sommer
„Eine feierliche Festtagsmesse vor leeren Bänken: Das ist traurig und tut weh“, sagte Dully mit Blick auf die Corona-Krise. Er bedauerte, dass Pater Thomas Handgrätinger aus der Abtei Windberg der Messe nicht wie geplant vorstehen könne. „Aber per Livestream sind wir wie schon in den letzten Wochen mit den Menschen des Rosenberger Landes und darüber hinaus verbunden. Sogar einige der amerikanischen Verwandten unserer Stifterinnen werden aus den USA zuschauen und mitfeiern können“, berichtete Dully.
Todestag Anfang September
Der weitere Verlauf des Jubiläumsjahres hänge von der Entwicklung der Corona-Krise ab. Geplant sei, dass die Feierlichkeiten bis Anfang September laufen: Am 5. September ist der 125. Todestag des Betjörgs. „Wir müssen abwarten, wie die Entwicklung sein wird und ob wir unsere geplanten Programmpunkte anbieten können“, so Dully, der für die Koordination zuständig ist. „Wir hoffen, dass wir zumindest im Sommer, beginnend mit dem spirituellen Jugendtheaterprojekt an Maria Himmelfahrt bis zum Stifterfest am 6. September, zu dem ja auch etwa 25 amerikanische Verwandte kommen wollen, den Betjörg und seine Gemeinschaft gebührend feiern können.“