Kreis Südwestpfalz Maden in Biotonne „noch kein Problem“

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Mit zunehmenden Temperaturen machen den Bürgern im Kreis Südwestpfalz vermehrt eklige Maden in der Biotonne zu schaffen. Die Kreisverwaltung sieht dies zurzeit aber „nicht unbedingt als Problem“ und denkt noch nicht darüber nach, den Abholrhythmus von zwei auf eine Woche zu verkürzen.

Kreissprecherin Ulla Eder spricht von lediglich rund einem Dutzend Beschwerden in den vergangenen 14 Tagen, räumt aber ein, dass in den nächsten Wochen „wohl eher mehr Maden in Biotonnen auftauchen“ als bisher. Die Kreisverwaltung werde das Geschehen über Sommer weiter beobachten und Erfahrungen sammeln. „Jedem Bürger sollte aber bewusst sein, dass ein kürzerer Abfuhrrhythmus mit zusätzlichen Kosten verbunden ist, die in die Gebührenkalkulation mit einfließen müssen“ – die Müllgebühren also verteuern würden. Bei Maden in der Biotonne empfiehlt es sich laut Kreisverwaltung, die Tonne nach der Leerung zuerst gut zu reinigen und dann vor der Wiederbefüllung den Boden mit Zeitungspapier auszulegen. Feuchte Abfälle wickelt man am besten in Zeitungspapier ein oder verpackt sie in kompostierbaren Beuteln. Die Tonne sollte an einem kühlen, schattigen Platz stehen und der Deckel stets ganz geschlossen sein. Hilfreich ist es, mit einer Schaufel Gartenkalk Fleischreste abzudecken. Die Erfahrungen mit der Biotonne seien „bisher gut“, so Eder. Die Abfuhr verlaufe weitgehend ohne Probleme und auch die Verwertung funktioniere reibungslos, da das gelieferte Material eine zufriedenstellende Zusammensetzung habe, was auf wenig Fehlwürfe hindeute. Das Bioabfallaufkommen sei höher als erwartet. Kalkuliert wurde mit 4700 Tonnen im Jahr. Nachdem in den ersten fünf Monaten im Durchschnitt jeweils über 550 Tonnen je Monat Biomüll zusammen gekommen waren, würde dies hochgerechnet auf ein Jahr zwischen 6500 bis 7000 Tonnen bedeuten. (ow)

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