Rodalben RHEINPFALZ Plus Artikel Leute aus der Nähe: Pranaheiler Steffen Reber

Man müsse bereit sein, sich auf die neue Spiritualität einzulassen, sagt Steffen Reber.
Man müsse bereit sein, sich auf die neue Spiritualität einzulassen, sagt Steffen Reber.

Der 54-jährige Steffen Reber praktiziert seit sechs Jahren die Pranaheilung. Vor Kurzem gründete er in der Rodalber Ringstraße 31 das „Pranazentrum Südwestpfalz“. Er will Menschen anleiten, sich selbst zu helfen.

Der Begriff „Prana“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Lebensenergie“. Die Technik der Pranaheilung gehe zurück auf Grandmaster Choa Kok Sui, Chemie-Ingenieur von den Philippinen, berichtet Reber. Das Ziel besteht darin, durch die Erhöhung von Lebensenergie die Gesundheit zu fördern, die „Regeneration der körperlichen und geistigen Kräfte“.

Das funktioniere nicht immer. „Man muss bereit sein, sich auf die Anwendung dieser Spiritualität einzulassen, man muss neugierig und aufgeschlossen für neue Erfahrungen sein“, räumt Reber ein. „Wer mit offener Einstellung neue Erfahrungen zulässt, wird tolle Seiten im Leben entdecken.“ Dabei bezieht er sich durchaus auf eigene Erfahrungen: Der Zufall bahnte ihm den Weg zu der speziellen Heilmethode.

Der gelernte Schuhtechniker, der als Modelleur sein Geld verdiente und es nach krankheitsbedingter Unterbrechung heute im neuen Beruf wieder verdient, begegnete der Pranaheilung infolge eines schweren gesundheitlichen Rückschlags. In einem niederbayrischen Krankenhaus berichtete ihm ein Patient davon, und Reber begann, sich näher damit zu beschäftigen.

Medizin ergänzen, nicht ersetzen

„Ein langer und spannender Weg“ sei zu gehen gewesen, erzählt er. Über sechs Jahre erstreckte sich die Ausbildung mit dem Besuch des Grundkurses in München und von Weiterbildungskursen im Hofgut Rineck im Etztal. „Man arbeitet mit Lebensenergie und lernt, sie zu transportieren“, sagt Reber.

Dabei habe er von Anfang an festgestellt, dass die Pranaheilung nicht die Medizin ersetzen könne, aber in Ergänzung dazu doch Erfolge vorzuweisen habe. Habe er doch selbst erfahren, dass mit dieser Heilmethode „ein Bruch schneller verheilen kann“ oder „Menschen mit weniger Medikamenten auskommen und ein gesteigertes Wohlbefinden erfahren“. Und schließlich sei er selbst mit seiner Erkrankung besser zurechtgekommen. Prana funktioniere „auch wunderbar bei Tieren und Pflanzen“.

Wer es versteht, die Technik anzuwenden, „vermag das Energiefeld des Gegenübers zu erspüren“ und Energiezentren (Chakren) auszumachen, die laut der Prana-Theorie als „Schaltzentrale“ die Lebensenergie aufnehmen und im Körper verteilen. Es existiere, so Reber, „neben dem physischen auch der energetische Körper“. Erkrankungen seien zuerst im energetischen Körper aktiv, bevor sie sich im physischen Körper manifestierten.

Regelmäßige Meditation gehört dazu

Hier gelte es, „Verschmutzungen“ zu lösen wie „Sand, der vor der Tür liegt“, um Blockaden zu beseitigen und neue Energie fließen zu lassen. „Denn schlechte Gedanken, Neid, Hass oder Wut hinterlassen Spuren und beeinträchtigen die Gesundheit.“ Ungleichgewichte müssten gefunden werden, um sie der Harmonie und des Wohlbefindens wegen auszugleichen. Zum spirituellen Ansatz des Systems gehöre die Meditation. Regelmäßig angewendet, könne sie Stress verringern, den inneren Frieden herstellen und festigen, berichtet Reber.

Die Anwendung erfolgt kontaktlos. Im 30 Quadratmeter großen Anwendungsraum stehen Liege und Sessel. Meist beginnt der Kontakt mit einem Gespräch in der Teestube (20 Quadratmeter). Darüber hinaus verfügt das Rodalber Pranazentrum über einen sanitären Raum. „Während ich arbeite, gehen schon einmal die Augen zu“, berichtet Reber. Dies sei „ein Zeichen dafür, dass im Energiekörper gerade Entspannung stattfindet“.

Techniken lernen und selbst anwenden

„Mein Ziel ist es, Menschen anzuleiten, die Techniken zu erlernen und selbst anzuwenden“, sagt Reber. „Dazu muss sich niemand verändern“. Es gehe darum, „sich selbst als spirituelles Wesen zu erfahren, das Energie gesteuert ist“, und sich Wege zur Entspannung und für neue Energie zu erschließen. Die Prana-Heilung sei unabhängig von Religion und Glaube, von Bildung und Status.

Kontakt

E-Mail steffen@pranazentrum-suedwestpfalz.de, online pranazentrum-suedwestpfalz.de.

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