Hornbach
Landmarkt 2022: Gemütlichkeit statt Geschiebe
Statt sich auf die gesamte Hornbacher Unterstadt auszubreiten, beschränkte sich der Markt dieses Jahr auf die Bahnhofstraße und den Festplatz neben der Pirminiushalle. Dort boten die Händler am Sonntag, 12. Juni, typische Angebote feil – von Bürsten und Scheren sowie Messern und Deko-Artikeln über Mützen und Hüte, Wachs-Tischdecken sowie Bratwürste und andere Leckereien bis hin zu Handtaschen und Geldbeuteln, Gürteln, Sonnenbrillen und Kleidung.
Bei sommerlich heißen Temperaturen kam in der Bahnhofstraße französisches Marktflair auf, doch die Besucherzahlen kamen bei Weitem nicht an diejenigen aus den Vor-Corona-Zeiten heran. Damals war bei den Hornbacher Land- und Kunsthandwerkermärkten kaum ein Durchkommen in den Straßen, es herrschte dichtes Gedränge ähnlich wie beim Zweibrücker Stadtfest früherer Jahre.
Sieben Stände mit Bürsten und Nagelknipsern
Dies blieb in diesem Jahr aus. Gemütliches Bummeln statt Geschiebe war daher angesagt. Auch wenn es ein reichhaltiges Angebot gab, waren manche Marktbesucher ein wenig enttäuscht. „Allein sieben Stände mit Bürsten, Besen und Nagelknipsern“ waren zum Beispiel einer Besucherin aus Zweibrücken zu viel des Guten. Stattdessen hätte sie sich eine größere kulinarische Auswahl gewünscht.
Andere Besucher zeigten sich hingegen froh, nach all den Corona-Einschränkungen überhaupt wieder mal raus zu kommen.