Contwig / stambach Landfrauenvereine: Erst Kooperation, dann Fusion
Nachdem die Contwiger Vorsitzende Heidrun Hiller Anfang des Jahres überraschend gestorben ist und die Leiterin aus Stambach, Gertrud Stauch, nach 21 Jahren ihren Vorsitzendenposten abgeben möchte, liegt eine Fusion beider Gruppen nahe (wir berichteten).
„Es war zunächst einmal nur ein Beratungsgespräch und keine offizielle Mitgliederversammlung, weshalb die angestrebte Fusion folglich noch nicht durchgeführt wurde“, erklärte Kreisvorsitzende Beate Schnur, die die Sitzung leitete. Dafür verständigten sich die Vorstände beider Ortsgruppen am Ende darauf, zu kooperieren und für eine befristete Zeit von einem Jahr weitere Landfrauen-Treffen zu planen. Danach könnte es mit der Fusion klappen. „Dafür müssten wir bei einer Mitgliederversammlung über den Vorsitz abstimmen“, erklärte Schnur.
Erstes Treffen nach den Sommerferien
Ein erstes Zusammenkommen der beiden Gruppen soll nach den Sommerferien stattfinden. Etwa zwei Mal pro Monat treffen sich die Teams, um über anstehende Aktionen zu beraten. Dabei planen sie unterschiedlichste Aktionen: Es wird etwa gekocht, gebastelt oder es gibt auch Bildungsangebote. Oft wird mit Fachreferenten zusammengearbeitet. „Darüber hinaus gibt es auch Aktionen, die vom Verband organisiert werden“, berichtete Schnur. „Wir sind ein Bildungsträger und bekommen finanzielle Mittel vom Land.“
Bei den Aktionen seien auch Gäste willkommen. Schnur hält für wichtig, jetzt wieder Aktionen zu etablieren und sich nach außen zu präsentieren, um in der Öffentlichkeit verstärkt auf die Landfrauen aufmerksam zu machen. „Wir wollen alle Generationen ansprechen“, betonte sie auch mit Blick auf die knapp 100 Mitglieder der beiden Ortsverbände. Contwigs Bürgermeisterin Nadine Brinette nannte als Idee, bei denen sich die Landfrauen einbringen könnten, den geplanten Kerwe-Umzug am 11. September oder After-Work-Partys. Es sei geplant, die im nächsten Jahr zu etablieren, wenn kein Dorffest stattfindet.