Erlenbach
Kritik am schlechten Pflegezustand von Bachlauf und Bänken
Das Thema Hochwasser spielt derzeit überall eine große Rolle. So auch in der Erlenbacher Ratssitzung. Zu Beginn überreichten die Jugendlichen Liv-Lene Schäfer und Tina Eichberger eine Spende von 400 Euro. Das Geld hatten sie im Jugendraum, beim Losstand, dem Waffelverkauf und am Tag des Handwerks gesammelt. Die Gemeinde wird das Geld auf Wunsch der Jugendlichen an Jugendprojekte im Hochwassergebiet an der Ahr weitergeben.
Bei der Einwohnerfragestunde wurde wegen der Müllabfuhr ein Halteverbot für die Ecke Grünheck-/Bergstraße beantragt, für den Fußpfad an der Böschung am südlichen Seehofufer ein Gebotsschild „nur für Fußgänger“. Auf Anfrage informierte der Ortschef, dass ein Teilstück Feldweg am unteren Hochrech bei der Erlenbachbrücke neu hergestellt wurde. Der Weg führte zuvor über Privatgelände, konnte aber etwas verlegt werden, weil der Wiesennachbar jetzt ein Teilstück für den Weg abgegeben hat.
Einwohnerkritik gab es, weil der Bachlauf des Erlenbachs zugewachsen sei. Der Auftrag wurde, auch wegen des Hochwasserschutzes, an die Verwaltung weitergegeben. An manchen Feldwegen sollten die Querrinnen für das Oberflächenwasser wieder freigelegt werden, regte ein Bürger an. Die Ruhebänke im Außenbereich und die Feldkreuze bedürfen nach Ansicht eines anderen Zuhörer ebenfalls der Pflege.
Der Bebauungsplan „Am Bethof“ im Ortsteil Lauterschwan weist für ein Eckgrundstück in der Vogesenstraße eine Stellplatzfläche aus und kann somit nicht bebaut werden. Ein Bauherr hat nun die Änderung des Bebauungsplanes beantragt, damit das Grundstück bebaut werden kann. Der Gemeinderat beschloss, die Änderung ins Genehmigungsverfahren einzubringen, die Kosten muss der Antragsteller tragen.
In der Hauptmann-Hoffmann-Straße stimmte der Rat einem Bauantrag zu, welcher von der vorgeschriebenen Dachneigung von 30 bis 45 Grad auf 20 Grad abweicht. Bei einem weiteren Bauantrag in der Vogesenstraße stimmte der Rat der abweichenden Kniestock- und Wandhöhe zu.