Kreis Südwestpfalz Kreis will in die Köpfe und in die Herzen

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Es gehe darum, in die Köpfe und Herzen der Bewohner im Luger Tal zu kommen, um ihnen deutlich zu signalisieren, dass der Landkreis Südwestpfalz großes Interesse daran habe, die Verbandsgemeinde Hauenstein im Kreis zu behalten. So begründete Bernd Schumacher (Grüne) gestern seinen Antrag im Kreisausschuss, dass die anstehende Verbandsgemeindefusion in der nächsten Sitzung Thema der Beratungen sein solle.

Landrat Hans Jörg Duppré wies darauf hin, dass er dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, Wolfgang Bambey, und dem Hauensteiner Verbandsbürgermeister Werner Kölsch gesagt habe, dass der Kreis ihnen zur Seite stehe, wenn sie Hilfe brauchen. „Jederzeit“, unterstrich der Landrat. Ein erstes Sondierungsgespräch zum Thema Fusion sei auf Verbandsgemeindeebene anberaumt. Über das Ergebnis dieses Gesprächs werde er umgehend informiert. Diese Informationen leite er an Kreisausschuss und Kreistag weiter, so Duppré. Es sei wohl keine Frage, sagte CDU-Fraktionssprecherin Susanne Ganster, dass jeder die Verbandsgemeinde Hauenstein im Kreis behalten wolle. Die in der vergangenen Sitzung beschlossenen Investitionen für die Schule in Hauenstein, für den Bau der Mensa, seien ein Beispiel dafür, dass die Leute sehen könnten, dass dem Kreis die Verbandsgemeinde wichtig ist. Das sei ein Signal für den Schulstandort, „aber ich hoffe, dass es auch bei der Bevölkerung als Signal ankommt“, sagte Ganster. Formal sei es im laufenden Prozess zur Umsetzung der Kommunalreform so, dass der Spielball auf der Ebene der Verbandsgemeinden liege. Das sah auch SPD-Fraktionssprecher Alexander Fuhr so. Er ergänzte, dass aber nicht der Eindruck entstehen dürfe, dass der Kreis nur an der Seite stehe, zuschaue. „Das sind ja komplexe Sachverhalte, bei denen der Kreis aktiv Hilfe leisten kann“, sagte Fuhr. Diese Hilfe sei auch angeboten, wiederholte Duppré. Verwaltungstechnisch sei das klar, sagte Schumacher. Aber es gebe eine zweite, eine politische Ebene. Hier sei der Kreis gefordert, politisch klar sein Bekenntnis abzugeben, dass Hauenstein in seiner bisherigen Größe Teil des Landkreises Südwestpfalz bleiben müsse. Kreisausschusssplitter |add

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