Kreis Südwestpfalz Kohle als Beginn Europas

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Morgen, Samstag, eröffnet das Bergbaumuseum in Petite-Rochelle nahe Forbach die Sonderausstellung „Moselle-Saar – Die Kohle als Beginn Europas“, die sich mit der Geschichte des Saarlandes und des Départements Moselle sowie mit der besonderen Rolle der Kohle für die deutsch-französischen Beziehungen beschäftigt.

Die zweisprachige Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Landeskunde im Saarland konzipiert und richtet sich unter anderem an Schulklassen aus dem deutsch-französischen Grenzraum. Nach Informationen des Museums wurden bei einer Erweiterung der ursprünglichen Ausstellung viele Objekte in die Schau integriert. Neu sind unter anderem großformatige Collagen mit Fotos zur deutsch-französischen Bergbaugeschichte und zur Gegenwart und Zukunft der Region. Das Saarland und Moselle haben nach Angaben des Museums jahrhundertelang dieselben Kohlevorkommen abgebaut. Neben grenzüberschreitender Zusammenarbeit habe es viel Streit um den wertvollen Rohstoff gegeben. Die Ausstellung, die 2015 erstmals als Sonderausstellung eröffnet wurde, zeichnet die territorialen Angliederungen des Saarlandes und des Départements Moselle sowie den Abbau der saarländisch-lothringischen Kohle zwischen dem Ende des 18. und der Mitte des 20. Jahrhunderts nach. Laetitia Gigault vom Bergbaumuseum hat die Erweiterung der Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Bergbau- und Industriekulturexperten Delf Slotta, Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland, konzipiert. Das Interesse an dem Rohstoff habe unter anderem den Austausch von technischem Wissen zwischen den Ländern gefördert. Die Ausstellung stellt auch dar, wie die wechselvolle Geschichte der Region das Leben der Bergleute und ihrer Familien geprägt hat. Info Das Museum ist dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs und sonntags finden jeweils um 15 Uhr deutschsprachige Führungen durch das Schaubergwerk La Mine statt. Der Eintritt kostet acht Euro (ermäßigt vier Euro) für das Schaubergwerk oder das Museum und zwölf Euro (sechs Euro) für beide Besichtigungen. |mefr

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