Fischbach Kirche St. Bartholomäus: Das ist nach der Sanierung anders
Die katholische Kirche St. Bartholomäus wurde im vergangenen Jahr für 430.000 Euro saniert. Ausgangspunkt waren Mängel an den 30 Jahre alten Elektroinstallationen. Die gesamte Elektronik in der Kirche, einschließlich Hauptverteilung, wurde ausgetauscht und auf den neuesten Stand gebracht. Der gesamte Putz im Sockel war ebenfalls beschädigt und musste entfernt werden, es gab lose Stellen bis hoch an die Fensterbrüstungen. Letztlich wurden in der gesamten Kirche mitsamt Decke und Hohlkehle Risse saniert und neu gestrichen. Das Deckengemälde des Jüngsten Gericht, das im Jahr 2000 restauriert worden war, wurde gereinigt, das im Eingangsbereich auf Vordermann gebracht. Die Farbgebung der Kirche wurde etwas geändert, die Hohlkehle mit einem kräftigen Rot versehen, das sich auch im Deckengemälde wiederfindet. Auch das Deckengemälde im Altarraum wird nun durch die neue Farbgebung des Raumes mehr betont.
Einige Bänke wurden gekürzt, einige entfernt. So entstand hinten ein großzügiger Eingangsbereich und in der Mitte ein neuer Platz für den Taufstein. Letzterer wurde ebenfalls saniert. Am hinteren Eingang wurde der Windfang erneuert und mit einer so genannten Mesh-Art-Verglasung gestaltet, bei der dein feines Drahtgitter aus Messing mit Goldschimmer im Glas eingearbeitet wurde. Der Boden unter dem vorherigen Windfang war nass und musste ebenfalls abgedichtet und erneuert werden. Einer der Beichtstühle wurde herausgenommen, dadurch entstand Platz für eine Infowand mit Aufbewahrungsregal für Gesangbücher. Die Lampen wurden auf LED umgerüstet, der Altarkopf neu fixiert. Verabschiedet hat man sich auch von den beiden alten Altarbildern, die rechts und links vom Hochaltar an der Wand hingen. Damit wurde dem Hochaltar wieder mehr Raum gegeben. Geplant und geleitet wurde die Sanierung von Architekt Hans Mehr aus Ludwigswinkel.