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Kiosk am Freizeitgebiet könnte etwas größer werden
Während die SPD-Fraktion vor allem behindertengerechte Toiletten sowie Wickelbereiche fordert, geht die CDU in ihren Sanierungsplänen noch weiter. Für Thorsten Sefrin (CDU) wäre die Sanierung der Toilettenanlage nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“. Generell sei der Kiosk zu klein, die Küche marode. Der Pächter könne seinen Laden nur im Sommer wirtschaftlich betreiben. Für den Winter, wenn die Leute drinnen sitzen wollen, sei der Gastraum zu klein. „Aktuell reicht der nur für zehn bis zwölf Mann, wenn man sich eng aneinander kuschelt“, findet Sefrin. Der CDU-Mann schlägt vor, bei der SGD anzufragen, inwiefern eine generelle Sanierung des Kiosks samt Toiletten gefördert werden könnte.
Hell: Unsere Aufgabe, eine Gaststätte zu vergrößern?
Die SPD-Fraktion wünscht sich in erster Linie, dass bei einer möglichen Toilettensanierung auch an behindertengerechte WCs sowie einen Wickelbereich gedacht wird. Volker May: „Für Toiletten, die behindertengerecht sind, und einen Wickelbereich bekommen wir eher Förderungen als für ein neues Gasthaus“. Holger Hell stellte zudem die Frage in den Raum, ob es die Aufgabe der Gemeinde ist, eine Gaststätte zu vergrößern. „Es gibt auch noch andere Gaststätten im Ort“, fügte er hinzu. Dennoch: Die SPD-Fraktion fand die Idee unterstützenswert, die Sanierung doch etwas größer auszuführen als nur mit einer Toiletten-Renovierung. „Das ist der Treffpunkt. Man kann nur begrüßen, dass wir da was machen“, sagte David Betz.
Bürgermeisterin Brinette fügte an, sie wolle gleich auch schauen, ob man den Radweg mitsanieren könnte. Ebenso könnte sie sich eine Photovoltaikanlage für den Kiosk gut vorstellen. „Der Kiosk ist derzeit einer der größten Stromfresser im Ort“, erläuterte die Bürgermeisterin.
Sefrin: „Der darf da eigentlich nur heiße Würstchen machen“
Herbert Sefrin (FDP) fand, dass der Kiosk-Charakter des Gebäudes unbedingt erhalten bleiben soll, dem zusätzlichen Platz für die Wintermonate steht er jedoch positiv gegenüber. „Die Zulassung für einen Kiosk ist eine andere als für ein Gasthaus. Der darf da eigentlich nur heiße Würstchen machen“, warnte der FDP-Mann. Der Rat stimmte einstimmig dafür, das Freizeitgebiet generell zu sanieren, mit Fördergeldern, die dafür beantragt werden sollen.