Bechhofen Kindergarten macht frühestens am Mittwoch wieder auf
Mehrere Personen der Belegschaft als auch verschiedene Kinder seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, sagt Sefrin. Insgesamt – also mit den Corona-Verdachtsfällen und sonstigen Ausfällen wegen Krankheit – ist mehr als die Hälfte des Erzieher-Personals krank. Die Folge: Der Kindergarten muss geschlossen werden.
„Das ist eine Sache von allgemeinem öffentlichem Interesse. Wir schließen ja nicht aus Jux und Tollerei“, sagt Sefrin im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Geplant ist, dass der Kindergarten bis einschließlich Mittwoch geschlossen ist. Je nachdem, wie sich die Lage bis dahin entwickelt, wird die Schließdauer verlängert. Das passiert, wenn noch mehr Kinder und Erzieher positiv auf das Coronavirus getestet werden.
Höchste Eskalationsstufe
Generell gebe es einen konkreten Handlungsplan seitens des Kreis- und Landesjugendamts, welche Maßnahme bei einem bestimmten Ausfallgrad ergriffen werden muss. Die Schließung des Kindergartens ist laut Sefrin dabei die höchste Eskalationsstufe.
Ob ein Kita-Verbund der Verbandsgemeinde – den plant derzeit Verbandsbürgermeister Björn Bernhard, er soll Anfang 2023 stehen – die Situation entschärft hätte, will Sefrin nicht konkretisieren. Generell soll der Verbund unter anderem dann helfen, wenn in einem Kindergarten Personal wegen Krankheit oder Schwangerschaft länger ausfällt. Das soll mit Springerkräften geregelt werden. Sefrin spricht sich für einen solchen Verbund aus. Allerdings gelten die Springer-Hilfen im Normalfall, „hier haben wir aber pandemische Bedingungen“, so Sefrin. Jetzt zu mutmaßen, ob ein Verbund die Situation entschärft hätte, wäre laut dem Bechhofer Bürgermeister „Kaffeesatz-Leserei“.
Zuvor war Rieschweiler-Mühlbach betroffen
Bechhofen ist der zweite Kindergarten im Zweibrücker Land, der wegen Corona schließen muss. Anfang Februar hatte es den in Rieschweiler-Mühlbach getroffen. Er ist seit dem Valentinstag wieder geöffnet.