Winterbach
Kindergarten: Erst der Anbau, dann der Altbau
Um die Arbeiten am Kindergarten in Winterbach nicht weiter zu verzögern, haben Bürgermeister Andreas Weizel und die Beigeordneten in den vergangenen Monaten die Aufträge für mehrere Gewerke vergeben. Wenn der Anbau fertiggestellt ist, wird der Altbau noch saniert. Darüber müssen sich die Ratsmitglieder in ihrer Sitzung am Mittwoch Gedanken machen. „Wir müssen uns überlegen, welche Arbeiten wir in Eigenleistung machen können“, erklärt Weizel. Im Altbestand muss unter anderem eine Akustikdecke eingebaut werden.
Um den Anforderungen an das Kitazukunftsgesetz, das im Juli in Kraft tritt, gerecht zu werden, muss eine Wand in einem Raum entfernt werden. So kann die geforderte Raumgröße von 45 Quadratmetern erreicht werden. „Dadurch entstehen natürlich auch Elektroarbeiten und Putzarbeiten“, erläutert der Bürgermeister vorab im Gespräch mit der RHEINPFALZ.
Gemäß dem Kitazukunftsgesetz muss der Wickelbereich ab Juli in einem separaten Raum mit einem Handwaschbecken und einer Duschgelegenheit untergebracht werden. Auch dieser Raum ist in den bisherigen Räumen nicht vorhanden. Die alten Heizkörper entsprechen nicht mehr den Vorschriften zur Unfallverhütung und müssen ausgetauscht werden.
Weizel rechnet mit rund 100.000 Euro, die in den Altbestand der Kindertagesstätte „Sonnenkäferstübchen“ fließen. Ob auch noch ein Architekt für die Sanierung gebraucht wird, soll geprüft werden. „Wir wollen schließlich keine Zuschüsse verlieren“, betont der Ortsbürgermeister.