Kreis Südwestpfalz Keine Entscheidung zu den Windrädern

Die Gemeinde Käshofen hat sich in Sachen Windkraft alle Optionen offen gehalten. Am Montagabend fasste der Rat den Grundsatzbeschluss, das Thema weiter zu verfolgen, legte sich aber nicht fest, ob er für oder gegen Windkraft ist.
In einer Vorbesprechung am Mittwoch hatten sich die Ratsmitglieder und Bürgermeister Karl Hoffmann für einen Beschluss entschieden, der alle Wege offen lässt. „Wir legen uns nicht fest, das ist ein ganz allgemeiner Beschluss, so sind wir weiterhin Herr der Lage“, sagte Hoffmann am Montag in der Sitzung, der auch zehn Zuhörer folgten. Der Gemeinderat beschloss, dass sich die Gemeinde weiter mit dem Thema Windkraft beschäftigen wird und, sobald die Ergebnisse der Fortschreibung der Windpotenzialstudie vorliegen, die Bürger und den Rat informieren wird. Manfred und Daniel Bäcker stimmten gegen den Beschluss, obwohl sich Manfred Bäcker zuvor von Bürgermeister Hoffmann und dem Beigeordneten Klaus Martin Weber hat versichern lassen, dass der jetzt gefasste Beschluss ein mögliches Bürgerbegehren nicht verhindern würde. Weber betonte, dass vor einer Entscheidung für oder gegen Windkraft noch eine Informationsveranstaltung geplant sei. Einstimmig beschloss der Rat, dass die Kreuzkapelle auf dem Friedhof künftig vorrangig für Trauerfeiern aber auch Gottesdienste genutzt werden soll, außerdem dürften darin kleine Konzerte stattfinden, wenn sie von der Gemeinde oder den örtlichen Vereinen veranstaltet werden. Angenommen hat der Gemeinderat eine Spende über 1400 Euro für die Fenster im Orgelraum der Kreuzkapelle. Hoffmann informierte, dass er im Namen der Gemeinde bei der Wiedereinweihung der Wiesbacher protestantischen Kirche zwei Lampen gespendet habe. Einstimmig beschloss der Rat, dass die Gemeinde am Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft teilnehmen soll. (daa/Foto: Moschel)