Kreis Südwestpfalz Kaiserslautern: Rettungshubschrauber erneut in Frage gestellt

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Die Zukunft des „Air Rescue Westpfalz“ bleibt ungewiss. Unklar ist, wann die im März vertagte Vergabe der Konzession für einen Rettungshubschrauber für die Region stattfindet. Lauterns Erste Kreisbeigeordnete Gudrun Heß-Schmidt (CDU) sagt, dass sie die Antwort des Mainzer Innenministeriums auf eine Resolution des Kreistags zur dauerhaften Stationierung eines Helikopters im Rettungsdienstbezirk Kaiserslautern „nicht hoffnungsfroh“ stimme. Der Betrieb des seit Oktober 2018 in Sembach stationierten Hubschraubers wird vom Land offiziell nur geduldet. Da die Absprache über den jetzigen Betrieb der Johanniter-Luftrettung in Sembach Ende April ausläuft, sollte eigentlich für die Zeit von Mai 2019 bis Juni 2020 bereits ein Anbieter gefunden sein. Das Antwortschreiben auf die einstimmige Kreistagsresolution vom 18. Februar empfinde Heß-Schmidt als „Rückschritt. Alles um den Rettungshubschrauber im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern wird leider wieder in Frage gestellt. Auch die Standortfrage, die für uns unumstößlich im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern sein muss, wird in Zweifel gezogen.“. Das Ministerium fordere eine „Bedarfsanalyse für die Stationierung eines zusätzlichen Luftrettungsmittels für die Westpfalz“ und betone, die Region sei bereits von bis zu sechs Hubschraubern versorgt, die in Ludwigshafen, Saarbrücken, Leonberg, Baden Airpark, Mainz und Luxemburg stationiert sind.

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