Kreis Südwestpfalz Kaiserslautern: Für Stationierung eines Rettungshubschraubers

Placeholder-Image

Der Stadtrat hat am Montagabend auf Antrag der CDU-Fraktion einstimmig eine Resolution verabschiedet, wonach ein Intensivtransporthubschrauber dauerhaft im Rettungsdienstbereich Kaiserslautern stationiert werden soll. 311 Einsätze seien seit Oktober von Sembach aus geflogen worden, das verdeutliche den Bedarf, betonte Oberbürgermeister Klaus Weichel. Auch das Westpfalz-Klinikum profitiere davon. Ob der Rettungshubschrauber am Ende von Kusel oder Sembach aus fliege, sei unerheblich, so der OB. Nur ein Standort im Saarland sei zu weit weg. SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Rahm betonte, die SPD habe in der Sache schon einiges in Gang gesetzt, auch Gespräche mit dem Innenministerium geführt. Alles sei auf einem positiven Weg. Dennoch sei es gut, wenn der Rat ein weiteres Zeichen setze. Der Kreistag Kaiserslautern hatte bereits im Februar eine Resolution in der Sache verabschiedet. Der Betrieb des seit Oktober 2018 in Sembach stationierten Hubschraubers wird derzeit vom Land zwar geduldet, endgültig entschieden werden soll aber erst, wenn eine Bedarfsanalyse vorliegt. Im kommenden Jahr wird es in Kaiserslautern eine Gedenkveranstaltung der Stadt zum 100. Geburtstag von Fritz Walter am 31. Oktober geben. Das hat der Stadtrat am Montag einstimmig beschlossen. Er folgte damit einem Antrag der SPD-Fraktion, die eine Feier angeregt hatte, weil der Kaiserslauterer Ehrenbürger zu den bekanntesten Söhnen der Stadt gehört. Mit ihm gewann die Nationalmannschaft die Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Michael Littig (CDU), FCK-Aufsichtsratsmitglied, betonte, auch der DFB, der 1. FCK und die Fritz-Walter-Stiftung planten schon Festivitäten. Es sei gut, wenn auch die Stadt sich einbringe. Ein 41-Jähriger tankte am Montag an einer Tankstelle in der Mainzer Straße und vergaß sein Auto. Nachdem der Mann bezahlte und noch Getränke kaufte, ließ er seinen Wagen an der Zapfsäule stehen und ging davon. Weil der 41-Jährige nach gut drei Stunden immer noch nicht zu seinem Wagen zurückgekehrt war, informierte die Tankstellenpächterin die Polizei. Der Fahrer war schnell ermittelt. Er kam zur Tankstelle und fuhr das Auto weg. Der Mann erklärte, dass er sonst zu Fuß zur Tankstelle gehe, um sich was zu kaufen. Den Wagen habe er diesmal schlichtweg vergessen. Ein Laster und ein Auto sind sich am späten Montagabend auf der B270 in die Quere gekommen. Der Lasterfahrer, der von der A6 kam und in Richtung Hohenecken fuhr, hatte sich auf der Suche nach einem Schlafplatz verfahren. Deshalb wollte der 51-jährige Mann gegen 22.20 Uhr im Bereich Vogelweh seinen Sattelzug auf der Straße wenden. Allerdings erkannte der 52 Jahre alte Fahrer des nachfolgenden Pkw die Situation zu spät und krachte gegen den Auflieger des gerade quer stehenden Sattelzugs. Verletzt wurde niemand.

x