Kreis Südwestpfalz Im neuen Jahr soll der Radweg im Zieglertal angegangen werden
Der Zuschussbescheid für den Ausbau des Radwegenetzes liegt vor. Jetzt können die lang geplanten Erneuerungsarbeiten im Rodalber Zieglertal angepackt werden. Entsprechende Gelder sind im Haushalt der Verbandsgemeinde eingeplant.
Der 22 Kilometer lange Radweg führt durchs Zieglertal von Hinterweidental zur Burgruine Gräfenstein. Von dort kann man nach Münchweiler und zurück nach Hinterweidenthal fahren. „Fast ausgeglichen“, nannte Verbandsbürgermeister Wolfgang Denzer den Haushalt, den der Verbandsgemeinderat am Mittwoch mit Stellenplan und Wirtschaftsplan der Werke einstimmig beschloss. Nur im Finanzhaushalt klafft noch eine kleine Lücke von 5000 Euro. Denzer hob die niedrige Umlage von 29 Prozent hervor, womit Rodalben zusammen mit Hauenstein am unteren Ende der Skala im Landkreis liegt. Das trifft auch auf die Pro-Kopf-Verschuldung von 163 Euro zu. Investitionen, die die Verbandsgemeinde hauptsächlich für Feuerwehr, Schulen und das Radwegenetz tätigt, müssen über Kredite in Höhe von 883 000 Euro finanziert werden. Verwaltungschef Denzer deutete deshalb an, dass der niedrige Umlagesatz auf Dauer wohl nicht zu halten sein werde. In der Haushaltsdebatte erkannte CDU-Sprecher Leo Littig die „Handschrift der CDU“ an den Mitteln für die Ferienbetreuung der Grundschulkinder und für eine Machbarkeitsstudie zum Freibad Biebermühle. Er sagte aber, er vermisse Gelder für die Sanierung des Hallenschwimmbads in der Mozartschule (Denzer: „Es liegt derzeit nichts an“).