Kreis Südwestpfalz Im Herbst wird gefeiert

Bei der Gebietsreform 1969 wurden die einst selbstständigen Gemeinden Spesbach und Katzenbach eingemeindet. Sie sind nun seit 50
Bei der Gebietsreform 1969 wurden die einst selbstständigen Gemeinden Spesbach und Katzenbach eingemeindet. Sie sind nun seit 50 Jahren Ortsteile von Hütschenhausen.

Hütschenhausen wird im Herbst sein 50-jähriges Bestehen als Ortsgemeinde in der jetzigen Form mit den Ortsteilen Katzenbach, Spesbach und Hütschenhausen feiern. Daher galt das Hauptaugenmerk von Ortsbürgermeister Matthias Mahl (CDU) beim Neujahrsempfang am Sonntag im Bürgerhaus diesem Jubiläum.

Am 7. Juni 1969 wurde die Eingemeindung der damals noch eigenständigen Gemeinden Katzenbach und Spesbach vom Gemeinderat beschlossen. Am 4. Juli 1969 fand die konstituierende Sitzung des neuen Gemeinderats statt, in der auch der Bürgermeister der neuen Gemeinde Hütschenhausen, Horst Leidner, gewählt wurde. Einige besondere Ereignisse aus der 50-jährigen Geschichte stellte Mahl heraus: 1978 sei die Sporthalle Hütschenhausen eingeweiht worden. Das Dorfgemeinschaftshaus in Katzenbach folgte 1983, das Bürgerhaus in Hütschenhausen fünf Jahre später, wobei 1988 die Einweihung wegen der Flugtagskatastrophe auf dem Flugplatz Ramstein verschoben worden sei, erläuterte Mahl. Der Ortsteil Spesbach bekam 2004 sein Mehrzweckhaus. „Diese Einrichtungen stehen allen zur Verfügung und sind der Grundstein für ein reges Dorfleben.“ Im Bürgerhaus Hütschenhausen solle der Gemeindegeburtstag gefeiert werden. „Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.“ Aus Anlass des Jubiläums gebe es einen Fotowettbewerb, für den Bilder aus 50 Jahren Hütschenhausen gesucht würden. „Alle Bürger können mitmachen. Im Fokus können Menschen stehen, aber auch Aufnahmen aus den Ortsteilen oder Landschaftsbilder.“ Künstler Hans Roßberger überreichte gemalte Porträts von den bisher sieben Ortsbürgermeistern seit 1969. Den neuen Ortschef müsse er noch malen. In seinem Rückblick auf das abgelaufene Jahr erinnerte Mahl an die Eröffnung des Wasgau-Markts und die Einführung des Bürgerbusses, der im September erstmals seine Runden drehte. Noch war es der „Mobs“ aus Steinwenden, doch im Februar/März werde der eigene Bus bereitstehen: Mit „Emil“ (Elektromobilität ist Lebensqualität) solle der Fahrplan erweitert werden: Er ist drei Tage innerhalb Hütschenhausens unterwegs und fährt einen Tag nach Ramstein, kündigte Mahl an. Weiter teilte Mahl mit, dass in Kürze eine Apotheke im Ortsteil Hütschenhausen eröffnet werde. Außerdem sei eine Imagebroschüre gedruckt worden, die über die Gemeinde informiere.

x