Contwig IGS widmet einen Projekttag dem Frieden in der Ukraine

Friedenstag der IGS Contwig in der Sporthalle: Achtklässer beim Halbstundenlauf zugunsten der Ukraine.
Friedenstag der IGS Contwig in der Sporthalle: Achtklässer beim Halbstundenlauf zugunsten der Ukraine.

Einen Projekttag für den Frieden hat die Integrierte Gesamtschule (IGS) Contwig am Dienstag, 5. April, organisiert. Einen Tag lang setzten sich rund 750 Schüler musikalisch, künstlerisch und literarisch mit Krieg und Frieden auseinander.

Dies geschah insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine. Wie Schulleiter Thomas Höchst sagte, wurden aber auch Konflikte in anderen Weltgegenden angesprochen. Zum Friedenstag gehörte zudem ein Spendenlauf mit etwa 700 Schülern. Diese hätten eigentlich auf dem Sportgelände der Schule und auf dem Contwiger Freizeitweg laufen sollen, um Spenden einzuwerben. Doch weil es stark regnete, wurde der Lauf in die Schulturnhalle verlegt, wo Zweierteams jeweils eine halbe Stunde am Stück joggten und rannten. Alle siebeneinhalb Minuten wechselten sich die Läufer ab. Wie viele Kilometer insgesamt zur Unterstützung der Kriegsopfer in der Ukraine erlaufen wurden, ist noch nicht ausgewertet, ebenso die gesammelte Spendensumme.

Landauer hilft vor Ort in der Ukraine

In diese fließt neben den Laufspenden der Schüler-„Paten“ auch das Geld von der Schülervertretung ein, die selbstgebackenen Kuchen sowie bei Globus organisierten Fleischkäse verkauft hat. Die Spendensumme wird laut Thomas Höchst der Organisation „Yourdude“ von Erik Schäfer zugutekommen: Der Landauer Lehrer hat eigens seinen Job gekündigt. Seit Wochen transportiert er nun medizinische Hilfsgüter in der Ukraine dorthin, wo sie gebraucht werden. Mit Erik Schäfer steht die IGS Contwig nach Angaben des Schulleiters in engem Kontakt. Regelmäßig schickt Schäfer Videos aus der Ukraine und informiert damit über seine Arbeit.

Thomas Höchst zeigte sich stolz ob des Engagements seiner Schüler und Schülerinnen, die mit dem Friedenstag großen Gemeinschaftsgeist bewiesen hätten. Einer der Schüler habe pro Laufrunde 100 Euro auf seinem Spendenlaufzettel eingetragen, ein anderer den Pauschalbetrag 250 Euro.

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