Kreis Südwestpfalz Hundewelpen: Todesursache wohl Lungenentzündung

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Althornbach. Die sieben toten Hundewelpen, die eine Spaziergängerin Anfang März am Radweg bei Althornbach gefunden hat (wir berichteten zuletzt am 11. März) sind aller Wahrscheinlichkeit nach an einer Lungenentzündung gestorben. Das teilte Ulla Eder, Sprecherin des Kreises Südwestpfalz, gestern mit.

Die Welpen wurden am Landesuntersuchungsamt in Koblenz untersucht. Die Todesursache ist laut Ulla Eder und laut Polizeisprecher Martin Sema nicht mehr genau zu ermitteln. Allerdings wurden die Tiere höchstwahrscheinlich nicht gewaltsam getötet. „Der Ernährungszustand war bei allen Welpen unauffällig. Es wurden jedoch Lungenveränderungen unklarer Ursache festgestellt“, schreibt Ulla Eder. Für die Polizei sind die Ermittlungen damit vorerst abgeschlossen. Eine Straftat liegt nach diesem Untersuchungsergebnis nicht vor. Allerdings könnte der Besitzer der Hundebabys wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt werden. Er hätte die toten Welpen zwar im Garten vergraben oder sogar in den Restmüll werfen dürfen, aber es ist verboten, sie an einer öffentlichen Stelle abzulegen. Das ist eine Ordnungswidrigkeit: ein Verstoß gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz. Hinweise auf den Besitzer der Welpen hat die Polizei bisher jedoch keine. Laut Kreissprecherin Eder handelte es sich bei drei Welpen um Bulldoggen. Bei vier weißen Welpen sei die Rasse aufgrund des sehr geringen Alters nicht eindeutig zuordenbar. Eine Spaziergängerin hatte die Welpen am Radweg Anfang März nahe der B 424 gefunden. Die Tiere lagen in einer Böschung und wiesen äußerlich keine Verletzungen auf. Die Polizei zog das Veterinäramt hinzu, das die Tiere vor Ort entgegennahm und nach Koblenz brachte. |bfl

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