Reifenberg Hundebiss am Waschbrunnen: Bürgermeister ermahnt Gassigänger
Hunde sind im Waschbrunnen verboten. Diese Anordnung hat Reifenbergs Bürgermeister Pirmin Zimmer in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag noch mal wiederholt. Dass er das getan hat, liegt an einem Beißvorfall vor zwei Wochen. Ein Hund, der zuvor im Waschbrunnen mit seinen Besitzern geplanscht hat, biss beim Verlassen der Kneippanlage einer Wanderin in den Oberschenkel. Zimmer ist wegen des Vorfalls sauer. Sein Appell an alle Besucher des Waschbrunnens: Wenn jemand einen Gassigänger mit dem Hund im Becken erwischt, soll er den Hundehalter auf sein Vergehen hinweisen. „Wir möchten als Ortsgemeinde auch keine Zwangsmaßnahmen ergreifen müssen“, so Zimmer. Weder will er Kameras am Waschbrunnen aufhängen noch das Becken ablassen. Beides wäre eine Strafe für die Allgemeinheit.
Die Halterin des Hundes habe ihm gegenüber zugegeben, dass ihr Hund die Tat begangen hat, sagte Zimmer – „wobei sie zu mir sagte, der Hund hat geknappt und nicht gebissen.“ Zimmer sagt, ihm sei nun versprochen worden, dass besagter Hund künftig nur noch mit Maulkorb und – sofern andere Leute entgegenkommen – mit kurzer Leine geführt werde.