Kreis Südwestpfalz Hunde und Katzen sollen draußen bleiben

Der Käshofer Spielplatz, der an den Generationenplatz umgezogen ist, bekommt vorerst keinen Zaun. Der Gemeinderat will über Sommer im Auge behalten, ob Hunde oder Katzen ihr Geschäft dort verrichten, und dann gegebenenfalls erneut über einen Zaun reden. Allein Andreas Kopp war in der Gemeinderatssitzung am Montag dafür, den Spielplatz gleich einzuzäunen.
An alter Stelle am Rande des Neubaugebiets war der Spielplatz eingezäunt. „Wir müssen ihn nicht einzäunen, er liegt nicht an einer Hauptverkehrsstraße, und er ist sehr gut einsehbar“, sagte der neue Bürgermeister Klaus Martin Weber über den neuen Standort. Ohne Zaun bestehe jedoch die Gefahr, dass Hunde und Katzen sich auf dem Spielplatz aufhalten. „Wobei in Käshofen die meisten Hunde angeleint sind, nur der eine oder andere läuft frei herum“, so Weber. Um Katzen und ihre Hinterlassenschaften fernzuhalten, habe man auf dem Spielplatz extra Hackschnitzel verwendet, „da gehen die nicht so gern rein“. Ob Hackschnitzel auch Hunde abhalten, wisse man jedoch nicht. Bislang sei kein Hundekot am neuen Spielplatz aufgefallen. Andreas Kopp sprach sich als einziger für einen Zaun aus − „wegen der Hunde, aber auch weil es ein Abschluss wäre“. Immerhin sei es „ein Sicherheitsbereich für Kinder“. Allerdings sei der Spielplatz nun „ein Teil des Generationenplatzes“, entgegnete Dieter Schmitt, da sei ein Zaun störend. Der Rat folgte schließlich dem Vorschlag von Daniel Bäcker, erst einmal abzuwarten, ob es am Spielplatz Probleme mit der Sauberkeit gibt. Der Käshofer Gesangverein hat 2000 Euro für einen Zaun gespendet, aber zugestimmt, dass das Geld am Spielplatz auch anders verwendet werden darf − etwa für ein Sonnensegel. Das hatte Edith Schneider angeregt. Der Rat will sich informieren, was ein solcher Sonnenschutz kostet. Der neue Spielplatz werde sehr gut angenommen, sagte Weber. Eingeweiht wird er am 4. Juli. (sbn)