Südwestpfalz Hospiz-Dienstleister wünschen kostendeckende Ausstattung

Die Bank spendet. Von links: Michael Knecht, Carsten Henn, Susanne Ganster, Paul Heim, Doris Freyer und Annette Martin.
Die Bank spendet. Von links: Michael Knecht, Carsten Henn, Susanne Ganster, Paul Heim, Doris Freyer und Annette Martin.

Zwei Hospizvereine wurden von der VR-Bank Südwestpfalz im Zweibrücker Rosengarten mit Spenden über jeweils 11.285 Euro bedacht.

Das Geld geht an den Förderverein Hospiz Haus Magdalena im Diakoniezentrum Pirmasens sowie an den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Südwestpfalz mit Sitz in Zweibrücken und Rodalben.

Laut seiner Leiterin Annette Martin gibt es beim Ambulanten Hospizdienst derzeit 38 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter, weitere 14 seien derzeit in Ausbildung. Für letztere soll das gespendete Geld verwendet werden. Die Ausbildung ist bundesweit geregelt; entsprechend geschulte Hospizbegleiter können sich jeweils für ein Jahr verpflichten und dieses bei Interesse verlängern. Der Dienst begleitet pro Jahr rund 160 Menschen mit dem Hospizdienst und rund 50 Menschen in der Trauerbegleitung in Zweibrücken, Pirmasens und im ganzen Landkreis Südwestpfalz. Die Nachfrage nach beiden Angeboten sei sehr hoch. Zweimal im Monat finden Trauercafés in Zweibrücken und Rodalben statt, einmal im Vierteljahr eine Trauerwanderung. Ganz neu seit Juni sind Trauerspaziergänge, die künftig öfter unternommen werden sollen.

Spezielle Wertanlage

Carsten Henn, Vorsitzender des Fördervereins Hospiz, nahm die Geldspende entgegen. Von der Politik forderte er eine kostendeckende Ausstattung für den Hospizdienst, die derzeit nicht gegeben sei.

Die VR-Bank hat die Geldspenden aus sogenannten karitativen Zertifikaten erwirtschaftet, einer speziellen Wertanlage. Michael Knecht, Vorstandsmitglied der VR-Bank Südwestpfalz, deutete an, dass sein Institut nächstes Jahr noch einmal ein karitatives Zertifikat anbieten könnte.

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