Kreis Südwestpfalz Heckenplatz nur noch für die Käshofer

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Der Gemeinderat Käshofen hat am Montagabend einstimmig die Nutzung des Heckenplatzes neu geregelt. Der bereits umzäunte Platz wird verschlossen und darf künftig nur noch von Käshofern genutzt werden. Samstags von 10 bis 12 Uhr wird er unter Aufsicht geöffnet.

Bürgermeister Klaus Martin Weber berichtete von den Problemen in Battweiler und Großbundenbach, wo die Grünschnittplätze nach illegalen Ablagerungen geschlossen wurden (wir berichteten zuletzt am 7. Juni). Der Käshofer Heckenplatz, der 2005 auf Wunsch des Gemeinderates eingerichtet wurde, wird immer wieder von Ortsfremden angesteuert. Das soll jetzt unterbunden werden. „Es ist ein heikles Thema“, sagte Weber, und verwies darauf, dass die Kreisverwaltung Heckenablageplätze lediglich dulde, wenn sie ausschließlich für den in der Gemeinde anfallenden Grünabfall genutzt wird. Um dies zu gewährleisten, wird der bereits umzäunte Platz mit einem Bauzaun und Schlössern zunächst provisorisch verschlossen. „Wir wollen ihn nur noch für Käshofer Bürger und nur zu bestimmten Zeiten öffnen“, betonte Weber. Es hätten sich schon Freiwillige gemeldet, die gegen eine Aufwandsentschädigung während der zweistündigen Anlieferungszeit samstags die Einrichtung betreuen. Sie sollen erfassen, wer wie viel Material anliefert. Für die Personalkosten will Weber 1000 Euro in den Haushalt einstellen lassen. Umgehend sollen die Schilder „Durchfahrt verboten“, „Heckenplatz gesperrt“ und „Keine Wendemöglichkeit“ aufgestellt werden. Angenommen hat der Rat zwei Spenden. 680 Euro erlöste das Frühjahrskonzert in der Kreuzkapelle, 230 Euro wurden für eine Lampe auf dem Friedhof gespendet. Mit den 680 Euro sollen Sitzauflagen für die Bänke der Kreuzkapelle angeschafft werden. Weber liegt ein Angebot über 1200 Euro vor, er ist zuversichtlich, dass der gesamte Betrag über Spenden finanziert werden kann. „Die Ausgaben für die Kreuzkapelle hören nicht auf“, kritisierte Manfred Bäcker, dass erneut Geld aufgewendet wird, um die ehemalige Leichenhalle auf dem Friedhof auszustatten. Bei zwei Enthaltungen stimmte der Rat der Anschaffung zu. Bäcker enthielt sich auch beim Beschluss, Infrarot-Heizstrahler für die Kreuzkapelle anzuschaffen. 2000 Euro sind im Haushalt bereits eingeplant, in den nächsten Wochen sollen Angebote eingeholt werden. „Plötzlich kommen auch noch Heizstrahler hinzu“, bemerkte Bäcker. „Wenn die Sache abgeschlossen ist, will ich auch nicht mehr so viel davon hören“, sagte Weber mit Blick auf mögliche weitere Investitionen. Die frühere Leichenhalle war umgebaut und im November 2014 als Kapelle eingeweiht worden. Bürgermeister Weber informierte, dass die Feuerwehr nicht mehr bereit sei, die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge zu übernehmen. Der Rat solle sich Gedanken machen, ob er die Aufgabe übernehmen wolle. Am Generationenplatz wurden verschiedene Schilder für 1000 Euro aufgestellt. Sie weisen etwa darauf hin, dass Hunde an der Leine zu führen sind und dass das Wasser aus dem Brunnen kein Trinkwasser ist. |daa

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