Busenberg RHEINPFALZ Plus Artikel Hauptstraße ist bald fertig

So sah es noch vor einem Jahr in Busenberg aus. Ende Oktober, schätzt der Ortsbürgermeister, könnte Abschluss sein.
So sah es noch vor einem Jahr in Busenberg aus. Ende Oktober, schätzt der Ortsbürgermeister, könnte Abschluss sein.

Der Ausbau der Hauptstraße nähert sich seinem Ende. Ortsbürgermeister Christoph Müller geht davon aus, dass der Abschluss Ende Oktober erfolgen wird.

Bisher hätten die Arbeiten an der Hauptstraße nach seinem Kenntnisstand im Zeitplan gelegen, informierte Christoph Müller den Gemeinderat am Mittwochabend. Ein Abschluss am 29. September wie vorgesehen, ist dennoch nach persönlicher Einschätzung des Ortschefs nicht zu halten. „Ich schätze, dass dies Ende Oktober wird.“

Der ebenfalls geplante Radweg am östlichen Ortsausgang und die Fahrbahnerneuerung in Richtung Erlenbach würden dieses Jahr nicht mehr hergestellt. Das gelte auch für die Bauarbeiten bis zur Einmündung Weißensteiner Hof. Diese Arbeiten werden auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Kritik an zu teurer Bepflanzung

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Hauptstraße habe man sich auch auf die Bepflanzung und Blumenbeete an der Straße geeinigt. Zuständig hierfür seien die beiden Träger, Kommune und Landesbetrieb Mobilität (LBM) anteilmäßig, was einen Gemeindeanteil von rund 40 Prozent bedeute, so Müller. Drei Stellen sprach er konkret an: den Gehweg bei der ehemaligen Tankstelle, die Einmündung Eichelbergstraße und das Beet beim Anwesen Hauptstraße 49A. Der LBM habe alle Grünflächen entlang der Hauptstraße ausgeschrieben und beabsichtige, die Arbeiten dafür für 16.500 Euro zu vergeben . Zu teuer, findet der Ortsbürgermeister. „Dazu bin ich nicht bereit! Wir sollten eine günstigere Lösung mit einer heimischen Firma wählen“, sagt Müller. Zudem würden die meisten Pflanzbeete im Dorf von den Bürgern selbst gepflegt. „Dieses ehrenamtliche Engagement schätzen wir sehr und wollen es möglichst noch ausbauen.“

In diesem Zusammenhang wies Markus Hemmer auf den kümmerlichen Zustand der Dorflinde hin, welche man erneuern sollte. Das sah der Rat ähnlich, und Ortschef Müller wartete bereits mit einem möglichen Baumspender auf.

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