Südwestpfalz Handwerksbetriebe in der Südwestpfalz

Auch bei der Handwerkskammer der Pfalz sind aktuell offene Stellen für Azubis gemeldet, darunter einige in technischen Berufen.
Auch bei der Handwerkskammer der Pfalz sind aktuell offene Stellen für Azubis gemeldet, darunter einige in technischen Berufen.

Im Landkreis Südwestpfalz gibt es (31. Dezember 2022) 1344 Handwerksbetriebe. Dort hat sich das Handwerk in den zurückliegenden Jahren gut behauptet: 2012 waren es 1325 Betriebe, 19 weniger als heute. In der Stadt Pirmasens sind es aktuell 509 Betriebe, zehn weniger als 2012. Geführt werden alle Betriebe in der Handwerksrolle der Handwerkskammer (HWK) der Pfalz; diese kümmert sich im Auftrag des Staates um die Selbstverwaltung des Handwerks, wozu etwa die Ausbildung gehört.

Einige Betriebe sind außerdem (freiwillig) Mitglied einer Innung, die Handwerkerinteressen regional vertritt. Organisiert sind Innungen in der Kreishandwerkerschaft, ihrer regionalen Arbeitgeberorganisation. Für die Westpfalz ist dies die Kreishandwerkerschaft Westpfalz mit jeweils einer Geschäftsstelle in Pirmasens und Kaiserslautern; insgesamt etwa 40 Innungen plus Fachverbände werden dort betreut. Der Organisationsgrad der Betriebe variiert; in der Südwestpfalz dürfte im Schnitt etwa ein Drittel der Betriebe einer Innung angehören.

Immer weniger Ausbildungsverträge

Im gesamten Kammerbezirk Pfalz haben 1799 Azubis im Jahr 2021 ihre Prüfung abgelegt, vor allem in Metall- und Elektrohandwerk sowie in Bau und Ausbau. Die Ausbildungsverhältnisse sind laut HWK seit Jahren rückläufig: Waren es Ende 1999 noch 4122 Verträge, lagen 2022 nur 2536 neue Lehrverträge vor. Die meisten Zuwächse gab es bei Dachdeckern, Malern/Lackierern, Kfz-Mechatronikern, Tischlern, Kaufleuten und Anlagenmechanikern Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK), die größten Rückgänge bei Fachverkäufern Lebensmittelhandwerk, Metallbauern, Augenoptikern.

Die Lehrstellen- und Praktikumsbörse der Kammer (freiwillig) hat Anfang Januar 273 offene Stellen registriert: 43 angehende Kfz-Mechatroniker, 33 Elektroniker, 25 SHK-Anlagenmechaniker, elf Metallbauer, neun Tischler und acht Kaufleute Bürokommunikation.

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