Waldfischbach-Burgalben RHEINPFALZ Plus Artikel Höhstraße könnte Einbahnstraße bleiben

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Für den lange geplanten Ausbau der Höhstraße werden zwei Varianten berechnet. Möglicherweise bleibt es eine Einbahnstraße. Das wird der Rat entscheiden, wenn die Kalkulationen fertig sind.

Seit fast einem Jahrzehnt beschäftigt der geplante Ausbau der Höhstraße die Ortsgemeinde Waldfischbach-Burgalben. Zuletzt gab es ein teures gerichtliches Beweissicherungsverfahren. Aktuell ist die Straße nur als Einbahnstraße zu befahren. Teuer wird die Sanierung unter anderem, weil der Gehweg – der teilweise marode und deshalb gesperrt ist – über den Hang hinausragt, als sogenanntes Kragwerk quasi schwebt.

Das Ingenieurbüro SDU-Plan werde jetzt zwei Optionen berechnen, teilte Bürgermeister Michael Oestreicher (BWB) dem Gemeinderat mit. Zum einen die Variante, die Höhstraße wie bisher vorgesehen mit Begegnungsverkehr und kragendem Gehweg auszubauen, und zum anderen – weil es sich aus Sicht vieler ohnehin bewährt hat – der Ausbau als Einbahnstraße ohne kragenden Gehweg. Wenn die Kalkulationen vorliegen, wird sich der Rat mit den beiden Optionen befassen.

Im Zuge der laufenden Planungen zum Ausbau der Straße hat sich gezeigt, dass auch hier teilweise private Anlagen auf öffentlicher Fläche errichtet wurden und umgekehrt. Wenn ausgebaut ist, soll das bereinigt werden. Entsprechend dem Vorgehen bei vorherigen Ausbaumaßnahmen (Lindenstraße) wird die Gemeinde für Flächen, die sie ankaufen muss, 60 Euro pro Quadratmeter zahlen. Die Anlieger, die von der Gemeinde Fläche kaufen müssen, zahlen 20 Euro pro Quadratmeter. Das beschloss der Gemeinderat einstimmig.

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