Walshausen Höhere Aufwandsentschädigung für Bürgermeister Gunther Veith

Gunther Veith holte in den letzten beiden Wahlen das beste Ergebnis im Zweibrücker Land.
Gunther Veith holte in den letzten beiden Wahlen das beste Ergebnis im Zweibrücker Land.

Walshausens Bürgermeister Gunther Veith bekommt künftig zehn Prozent mehr Aufwandsentschädigung. Das beschloss der Gemeinderat am Dienstag im nicht-öffentlichen Teil seiner Sitzung einstimmig, wie Veith danach im Gespräch mit der RHEINPFALZ mitteilte.

Die Erhöhung war in einer früheren Ratssitzung schon einmal Thema gewesen. Nun schlug der Sohn des Bürgermeisters, Benjamin Veith, vor, Butter bei die Fische zu geben. Sein Vater auf Nachfrage: „Das war nicht abgesprochen.“

Die ehrenamtlichen Ortsbürgermeister erhalten eine monatliche Aufwandsentschädigung, die von der Einwohnerzahl des Dorfes abhängt. In Walshausen mit knapp über 300 Einwohnern sind es 602 Euro. Nun werden es 60 Euro mehr. Im Kommunalbrevier ist geregelt, dass die Aufwandsentschädigung um bis zu zehn Prozent erhöht werden kann. Dabei „sind die Einwohnerzahl, der Umfang der Beanspruchung des Ortsbürgermeisters und die Schwierigkeit der Verwaltungsverhältnisse zu berücksichtigen“.

Gunther Veith ist seit 2009 im Amt und war damals mit 90 Prozent der Stimmen gewählt worden. Fünf Jahre später waren es sogar 91 Prozent. „Das bestätigt einen schon ein bisschen. Als erstes erhält man Vorschusslorbeeren und als zweites dann die Quittung“, sagte er 2014, als er das beste Ergebnis im Zweibrücker Land holte. Auch 2019 erzielte er wieder das Spitzenergebnis und steigerte es erneut: auf 94 Prozent.

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