Dahn RHEINPFALZ Plus Artikel Grundschule Dahn: Neubau soll Essensproblem lösen

Die Dahner Grundschule soll eine Mensa erhalten.
Die Dahner Grundschule soll eine Mensa erhalten.

Die Dahner Grundschule wird größer. Fünf Varianten für einen Anbau oder Umbau wurden geprüft. Eine gefällt der Schulleitung und dem Verbandsgemeinderat.

235 Kinder besuchen derzeit die Dahner Grundschule, rund 100 davon wollen jeden Tag etwas zu essen – und das ist ein Problem. Aktuell werde in fünf Schichten gegessen, um die vielen Kinder in dem Behelfsraum sattzukriegen, erläuterte Schulleiter André Wünstel. Eine Situation, die sich spätestens 2026 noch verschärfen dürfte, wenn ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen Realität wird, wie Verbandsbürgermeister Michael Zwick ergänzte.

Das Planungsbüro Südwest hat fünf Varianten für die Einrichtung einer Mensa geprüft. Im Gebäude selbst hätte ein Klassensaal oder die Pausenhalle umgebaut werden können. Diese Varianten habe die Schulleitung skeptisch gesehen, erläuterte Planer Hans-Jürgen Schuck in der Ratssitzung am Montag.

Neubau wird favorisiert

Von den drei übrigen Varianten habe sich der Neubau eines zwölf mal zwölf Meter großen Gebäudes mit zwei Etagen als die beste Lösung herausgestellt. Sie werde auch von Elternbeirat und Schulleitung favorisiert, wie Zwick in der Sitzung betonte. Über einen Zugang an der Straße „Am Kreuzstein“ soll das Gebäude errichtet werden. Im Gegensatz zu den anderen Varianten, werde dabei keine Spielfläche, kein Pausenhof und auch kein Sportgelände überbaut, warb Zwick für den Neubau, der mit einer Brücke an das Hauptgebäude angeschlossen werden muss.

Außerdem könne in dem Neubau ein multifunktionaler Raum entstehen, der außerhalb der Essenszeiten beispielsweise für Musikunterricht oder Elternabende genutzt werden könne. Im Untergeschoss entstünden Betreuungsräume. Schulleiter André Wünstel favorisiert den Neubau am Kreuzstein. Das Baugelände sei bisher ungenutzt und liege in unmittelbarer Nähe zu den Klassenzimmern, womit auch kurze Wege zu den Toiletten gewährleistet wären.

Kostenfrage noch nicht geklärt

„Durch einen Anbau an dieser Stelle entsteht eine stimmige Gesamtkonzeption der schulischen Gebäude, in deren Zentrum unser vielfältig genutztes Allwetterspielfeld liegt“, sagt Wünstel, der zudem keine Beeinträchtigung während der Bauarbeiten für den Schulbetrieb sieht. Der Elternbeirat stimmte ebenfalls einstimmig für diese Variante. Was der Neubau kosten soll, blieb in der Ratssitzung am Montag im Dunkeln. Zwick kündigte an, dass es vielfältige Fördermöglichkeiten gebe.

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