Kreis Südwestpfalz Grünes Licht für Kindergarten-Neubau

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Die Gemeinde Contwig darf den geplanten Kindergarten an der Pestalozzi-Schule bauen. Wie Bürgermeister Karlheinz Bärmann (CDU) bei der Ratssitzung am Donnerstag mitteilte, ist die Baugenehmigung erteilt.

Im Dezember, so Bärmann, soll der Rat bereits die ersten Arbeiten beauftragen, unter anderem für die Mauern. Wie berichtet, soll der Kindergarten Platz für 60 Kinder in drei Gruppen bieten. Zum Zeitpunkt des Baubeschlusses im vergangenen Jahr fehlten der Gemeinde bis 2019/2020 rund 50 Plätze, die sie laut Gesetz bereitstellen muss. Der Neubau soll rund zwei Millionen Euro kosten. Weiter beschäftigte sich der Rat mit einem Gewässer im Freizeitgebiet, „bei dem man Mitte der 80er Jahre von einem Bootsanlegeweiher gesprochen hat, das mittlerweile aber eher ein schöner Tümpel ist“, wie Bärmann ausführte. Da dieser Tümpel über keinen Zulauf verfüge, sprich: kein frisches Wasser hineinkommt, sterben dort des Öfteren die Fische, weil ihnen der Sauerstoff fehlt. Gerade in so heißen Sommern wie dem vergangenen. Außerdem sind zum Überqueren zwei Brücken nötig, die früher oder später saniert werden müssen. Bärmann schlug dem Rat deshalb vor, den Tümpel zu verfüllen. Das Waldfischbacher Büro Vatter und Durawa soll bis zur nächsten Sitzung im Dezember schätzen, was das kosten würde. Die Kosten könne man dann mit den Kosten für die Sanierung der Brücken und deren Folgekosten vergleichen und danach abstimmen, was mit dem ehemaligen Weiher passieren soll. Dem stimmte der Rat zu. Ebenfalls einstimmig sprach sich der Rat für Zuschüsse an die VT Contwig aus. 250 Euro soll es für neue Matten der Leistungsturnerinnen geben, und auch am 62 000 Euro teuren Austausch des kaputten Bodens der Turnhalle will sich die Gemeinde mit 4650 Euro beteiligen. Das sind 7,5 Prozent und nicht mit sieben Prozent, wie in der Beschlussvorlage stand. „Wie die dort auftauchen, ist mir ein Rätsel“, sagte Bärmann und verwies darauf, dass die Gemeinde seit 2012 die Vereine mit 7,5 Prozent fördere. Bei der nächsten Haushaltsberatung soll nun eine Richtlinie aufgestellt werden, in der das festgehalten werde. Da es sich beim Zuschuss für den Boden um eine größere Summe handelt, muss das Geld über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt werden. Außerdem muss die Kommunalaufsicht zustimmen. Nur dann bekommt die VT das Geld. Ursprünglich sollte der Rat auch über eine Änderung des Bebauungsplanes „Auf Mühlbach, Hinterm Bohnrech“ abstimmen. In dem Baugebiet wurde ein unterirdischer, denkmalgeschützter Westwall-Bunker entdeckt, der in zwei Baugrundstücke der Gemeinde und ein privates Grundstück hineinragt. Da der Bunker nicht überbaut werden darf, wollte der Rat die Baugrenzen auf den jeweiligen Grundstücken neu festlegen. Der Denkmalschutz hat nach Angaben Bärmanns ein für vergangenen Mittwoch geplantes Gespräch kurzfristig abgesagt. Der Punkt wurde deshalb in den nichtöffentlichen Teil verschoben, wo Bärmann weitere Details nennen wollte. Einstimmig schloss sich der Rat einer Resolution des Landkreises an, in der die Bundesregierung zu mehr Transparenz und einer Meldepflicht beim Ablassen von Kerosin aufgefordert wird.

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