Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Glasfaser: Internet-Firma möchte der Schnecke Beine machen

Glasfaserkabel – LWL steht für Lichtwellenleiter – ermöglichen eine schnelle Internetverbindung.
Glasfaserkabel – LWL steht für Lichtwellenleiter – ermöglichen eine schnelle Internetverbindung.

Teile von Contwig und Stambach, deren Internetverbindung bislang eher im Schneckentempo dahinkriecht, könnten schon bald mit schnellen Glasfaseranschlüssen versorgt werden. Das berichtet Bürgermeisterin Nadine Brinette vor der Gemeinderatssitzung am Montagabend (19 Uhr, VT-Halle). Zudem geht es im Rat um weitere Straßenlaternen an der Ampel in Contwig sowie um Solarstromanlagen.

Eine Internetfirma – den Namen wollte Brinette noch nicht verraten – sondiere bereits, wie schlecht es um die Internetverbindung in manchen Straßen steht. „Gerade in Zeiten von Corona, Homeoffice und Homeschooling hat sich das gezeigt“, so Brinette. In der übernächsten Gemeinderatssitzung, womöglich Ende Mai, soll die Firma ihr Ergebnis vorstellen. Am Montag wird nur kurz über das Thema gesprochen, so die Bürgermeisterin.

Der Clou: Einerseits würde die Firma innerhalb kürzester Zeit die ersehnte Internet-Tempo-Spritze in Form von Glasfaserkabeln verlegen könnten, andererseits kämen weder auf die Bürger noch auf die Gemeinde etwaige Ausbaukosten zu.

Zudem geht es um Ausbesserungsarbeiten an den Straßenlaternen an der Ampelkreuzung in Contwig. Im Zuge des Ausbaus der Bahnhofstraße soll überlegt werden, die Laternen im Kreuzungsbereich auszubauen. „Da ist es doch schon ziemlich dunkel“, findet Brinette. Gerade in Richtung der Apotheke, wo im Winter an der Bushaltestelle auch morgens die Schüler stehen, werde dringend zusätzliche Beleuchtung gebraucht. Ebenso soll überlegt werden, in einem Rutsch die bestehenden Laternen auf den modernen LED-Standard aufzurüsten.

Apropos Licht und Strom: Auf den Dächern der gemeindeeigenen Häuser plant Contwig Photovoltaikanlagen. In Contwig könnte eine Photovoltaikanlage auf dem Rathaus, dem Kindergarten sowie dem Bauhof installiert werden. „Wir wollen das nun aber erstmal prüfen lassen“, so Brinette. Der verbrauchte Strom der Gemeinde, so die Bürgermeisterin, könnte im besten Fall direkt vor Ort produziert werden.

Für neu zugezogene Contwiger plant Nadine Brinette überdies eine Bürgerinformationsbroschüre. Darin sollen für Ortsfremde sämtliche Vereine, Dorfaktivitäten und so weiter festgehalten werden. Gerade mit dem großen Neubaugebiet an der Landstraße in Richtung Oberauerbach sei die Broschüre wichtig, findet die Bürgermeisterin.

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