Erlenbach
Gemeindewald Erlenbach: Dank Förderung ein Plus von 19.400 Euro
Mit einem Plus im Forsthaushalt 2025 geht die Gemeinde ins neue Wirtschaftsjahr. Revierleiterin Susanne Rolland berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass im Gemeindewald statt der planmäßigen 710 Festmeter tatsächlich 850 Festmeter Holz eingeschlagen worden seien.
Dies hauptsächlich im Linsenböhl bei Lauterschwan, dazu kommen einige Käferfichten am Geisbusch und am Mückenköpfel oberhalb des Campingplatzes. In die Wegeunterhaltung seien 4500 Euro investiert worden. Weiter habe man für den Waldumbau im Voranbau junge Buchen unter Fichten untergepflanzt. Das vorläufige Betriebsergebnis für den Gemeindewald weise ein Plus von 19.400 Euro auf.
Rolland gab zu bedenken, dass dieses Ergebnis nur durch die Waldförderung von Bund und Land möglich geworden sei. Für Selbstwerber von Brennholz sei noch ein Rest an kleinen Poldern vorrätig.
2026: Holzernte von 905 Festmetern geplant
Rolland stellte dann den Wirtschaftsplan 2026 vor, der eine Holzernte von 905 Festmetern vorsieht. Das Holz soll an der Buzelhalde eingeschlagen werden, ebenso oberhalb des Campingplatzes und an der L 490 Richtung Schlettenbach. Ein größerer Posten ist für die Wegeunterhaltung mit 5000 Euro vorgesehen. Insgesamt sieht der neue Plan bei einem Ertrag von 72.596 Euro einen Gewinn von rund 7000 Euro vor. Die Herstellung des Wirtschaftsweges Langgartenweg, der zwischen Burg Berwartstein und Klein Frankreich zum Radweg hinab zieht, wurde zum Angebotspreis von 2463 Euro an die Firma Tobias Breitsch, Niederschlettenbach, vergeben.