WALDFISCHBACH-BURGALBEN RHEINPFALZ Plus Artikel Gemeinde gibt Okay für Senioren-Wohnprojekte

Wo jetzt noch die Brandruine des früheren Hotel Martin steht, plant die Pirmasenser Schenk-Gruppe ein dreistöckiges Gebäude mit
Wo jetzt noch die Brandruine des früheren Hotel Martin steht, plant die Pirmasenser Schenk-Gruppe ein dreistöckiges Gebäude mit 15 Wohneinheiten für betreutes Wohnen. .

Wo die Brandruine des früheren Hotel Martin in der Hauptstraße in Waldfischbach-Burgalben steht, möchte die Gruppe des Pirmasenser Immobilienentwicklers Manfred Schenk ein dreistöckiges Gebäude errichten, in dem 15 Wohnungen für betreutes Wohnen eingerichtet werden. Ende Oktober wurde der Bauantrag beim Kreis eingereicht. Die Gemeinde erteilt ihr Einvernehmen zum geplanten Gebäude.

Die eingereichten Planungen haben sich gegenüber den ursprünglich skizzierten Ideen noch etwas verändert. Sowohl für das Haus, das auf der Fläche des früheren Hotels entstehen soll, wie auch für das Seniorenheim, das hinter dem Alten Rathaus gebaut wird, gelte, so der für Baufragen zuständige Ortsbeigeordnete Herbert Beihl (CDU): „Architektonische Highlights sind es nicht.“ Aber es besteht Einigkeit, dass alles schöner ist, als die aktuelle Ruine.

Betreiber des Seniorenwohnheims, an das die Einrichtung für betreutes Wohnen angegliedert wird, wird Alloheim. Alloheim ist der zweitgrößte private Betreiber von Seniorenheimen in Deutschland. Der Vertrag zwischen der MS Sozialimmobilien-Projektgesellschaft Am Rathaus Waldfischbach GmbH – das ist die zur Schenk-Gruppe gehörende Firma, die das Projekt baut – und Alloheim läuft 25 Jahre.

Wohnungen auf drei Etagen

Das Gebäude für betreutes Wohnen, das durch einen Aufzug barrierefrei wird, und mit einem Walmdach abschließt, sieht auf drei Etagen Wohnungen vor. In den Dimensionen orientiert sich der Bau am früheren Hotel, wird aber etwas schmäler und niedriger. Das ans Hotel angebaute schmale Haus wird abgerissen. Kritisch gesehen wird, dass auf dem Gelände nur sieben überdachte Parkplätze geplant sind. Laut Berechnungen des Investors würden drei reichen, weil für betreutes Wohnen der Schlüssel greife: 0,2 Stellplätze pro Wohneinheit. Die Stellplatzzahl spreche nicht gegen das Einvernehmen der Gemeinde, erläutert Beihl. Das sei Sache der Baubehörde beim Kreis, die das im Genehmigungsverfahren klären muss.

Ein Walmdach kommt auf das Seniorenzentrum am Rathaus, das architektonisch abgespeckt hat. Von klar gegliederten Baukörpern, die mittels Glasbrücke verbunden werden, ist nichts geblieben. „Das wird ein Klotz“, sagt Beihl zu dem Seniorenheim, das 105 Plätze bietet. Aus Kostengründen sei wohl so geplant worden. Der eingereichte Bauantrag entspricht den Vorgaben im Bebauungsplan. Die öffentlichen Parkplätze hinter der Protestantischen Kirche bleiben erhalten und werden künftig längs in Richtung Bach angeordnet.

Der Firma Uhren Lehmann wurde im Bebauungsplan die Möglichkeit eingeräumt zu erweitern. Sollte Uhren Lehmann die Option ziehen, „würden drei Parkplätze wegfallen“, erläuterte Beihl.

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