Kreis Südwestpfalz Geld für die Kultur lohnt sich

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Heute, 17.30 Uhr, tagt der Blieskasteler Stadtrat zum letzten Mal in der alten Zusammensetzung. Am 10. Juli konstituiert sich der neue Stadtrat. Dennoch finden sich wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Es sollen die Ausgaben für die kommende Kultursaison und die Entlastung von Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (CDU) beschlossen werden.

In der Kultur-Saison des kommenden Jahres will die Stadt Blieskastel rund 55 000 Euro für Künstler-Honorare bereit stellen. Zu den Honoraren der Künstler kommen noch Ausgaben für Gema, Verköstigung, Pflege der Musikinstrumente, Technik und Beiträge zur Künstlersozialversicherung, wie Stadtamtmann Jens Welsch erklärt. Daher müsse im Haushalt ein deutlich höherer Geldbetrag eingeplant werden. 2013 lagen die kulturellen Ausgaben der Stadt bei 109 000 Euro. In dem Jahr erzielte Blieskastel bei 36 Veranstaltungen mit 5030 Besuchern Einnahmen von knapp 80 000 Euro, die im Kulturhaushalt auf der Habenseite zu Buche schlagen. Aus Sicht der Stadtverwaltung steigere die Kultur die Anziehungskraft der Stadt auch in wirtschaftlicher Hinsicht, weil sie für Unternehmen und Privatleute anziehender werde, so Welsch. Blieskastels Bürgermeisterin Faber-Wegener soll heute vom Stadtrat die Entlastung für den Haushaltsabschluss 2010 erhalten. Das bedeute, dass der Haushalt dieses Jahres als im Ergebnis korrekt angenommen wird. Die Elternbeiträge für die städtischen Kindergärten werden nach den Sommerferien nicht steigen, versichert Jens Welsch. 2008 hatte die Stadt Blieskastel die Kindertagesstätte Kindertagesstätte St.Sebastian in Blieskastel-Mitte erworben und neu gebaut. Die katholische Kirchengemeinde will die Tagesstätte nun übernehmen und betreiben. Ein Entgelt erhebe die Stadtverwaltung nicht. Am Donnerstag, 10. Juli, tritt der im Mai neu gewählte Stadtrat zusammen, in dem erstmals die Partei „Alternative für Deutschland“ mit zwei Sitzen vertreten sein wird. (wrt)

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