Winterbach RHEINPFALZ Plus Artikel Gegenüber dem Kindergarten könnte ein Mehrgenerationenplatz entstehen

Der Winterbacher Kindergarten.
Der Winterbacher Kindergarten.

Am Winterbacher Kindergarten könnte ein Mehrgenerationenplatz entstehen.

Ortsbürgermeister Andreas Weizel teilte dem Gemeinderat am Mittwoch mit, dass die Kreisverwaltung die Betriebserlaubnis für die erweiterte Kindertagesstätte „Sonnenkäferstübchen“ zum 1. November erteilt habe. Bisher habe die Ortsgemeinde rund 540.000 Euro für die Erweiterung und die Renovierung der bereits bestehenden Einrichtung ausgegeben. Es fehlten aber noch einige Schlussrechnungen, sodass die Ausgaben auf jeden Fall auf gut 600.000 Euro ansteigen werden. Das liege aber immer noch deutlich innerhalb des veranschlagten Kostenrahmens.

Um die Nutzungsgenehmigung für die Kita zu erhalten, hat der Ortsbürgermeister in einer Eilentscheidung, Aufträge für eine Blitzschutzanlage für rund 2000 Euro vergeben. Für Flucht- und Rettungswegepläne und die Montage von Feuerlöschern waren 2900 Euro notwendig. Brandschutztüren, Trockenbauarbeiten zum Brandschutz im Treppenhaus und im Altbau haben 11.600 Euro gekostet. Eine Alternative gab es nicht, da all dies im Brandschutzgutachten gefordert war. Der Rat genehmigte die Ausgaben, da sie der zügigen Fertigstellung der Kita dienten.

Kreisverwaltung macht Vorschläge

Der Ortsbürgermeister informierte den Rat über ein Gespräch mit dem Bauamt des Landkreises, um die Anlegung zusätzlicher Parkplätze, die Umgestaltung des Grünbereiches und den Zugang vom Dorfgemeinschaftshaus und Kindergarten zum Dorfplatz zu klären. Das Bauamt regte an, dort einen Mehrgenerationenplatz zu schaffen, weil man dann die Hälfte der Kosten auf der Grundlage des vorhandenen Dorferneuerungskonzeptes als Zuschuss bekommen könnte.

Der Platz sollte vom Kindergarten aus durch eine Brücke über den Bach aus dem Felsental erreichbar sein. Zwar müssen die Kinder über die Felsentalerstraße laufen, aber das ist eine kaum befahrene Ortsstraße, die im Wald endet. Außerdem sollen bei der Buswendeschleife vier Parkplätze und in unmittelbarer Nähe noch zwei Behindertenparkplätze gebaut werden. Eine sichere Abgrenzung solle durch eine Hainbuchenhecke erfolgen. Für die Platzgestaltung wäre eine Planung mit Ermittlung des Kostenrahmens notwendig. Dies wäre eine notwendige Grundlage, um entscheiden zu können, ob die Gemeinde ihren Kostenanteil von 50 Prozent noch finanzieren könne, so der Ortsbürgermeister. Der Rat wünscht eine vorläufige Kostenschätzung, die es ermöglicht, ob diese Idee verwirklicht werden kann. Diese Pläne werden sich auch im Haushaltsplan 2022/2023 widerspiegeln. Dort sollen Ausgaben für den Kindergarten – inklusive Lüftungsanlagen und einer Photovoltaikanlage –, den möglichen Mehrgenerationenplatz und die Machbarkeitsstudie für ein Baugebiet (Artikel oben) eingeplant werden.

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