Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Freibad öffnet – Strandkörbe künftig kostenlos

Das Nichtschwimmerbecken mit der Rutsche im Hintergrund.
Das Nichtschwimmerbecken mit der Rutsche im Hintergrund.

Ein bis zwei Wochen später als sonst öffnet das Contwiger Freibad: am 4. Juni. Der Eintritt wird teurer, aber es gibt neue Angebote, mit denen Vielnutzer sogar sparen.

„Wir haben das Freibad ein bisschen schicker gemacht“, sagt Verbandsbürgermeister Björn Bernhard. Er hofft auf steigende Besucherzahlen für die am 4. Juni startende Freibadsaison in Contwig. Obwohl die Preise gestiegen sind. „Wir sind immer noch im Vergleich zu anderen recht günstig“, findet Bernhard und nennt vor allem die neuen Saisonkarten, die für Erwachsene inzwischen 80 Euro kosten. Nach Diskussionen im Verbandsgemeinderat wurde der ursprüngliche Plan einer Steigerung auf 100 Euro wieder fallen gelassen. Für Familien kostet die Saisonkarte 120 Euro. Diese Karten lohnen sich, wenn man im Durchschnitt jede Woche einmal ins Freibad geht. Dann spart man sogar Geld. Mehrfacharten wie die Zehnerkarte gibt es nicht mehr.

Acht Strandkörbe gibt es

Bei den Tageskarten werden 50 Cent mehr zu zahlen sein. Hier stieg der Preis auf vier Euro, ab 17 Uhr sind es drei Euro. Jugendliche bis 16 Jahre müssen drei Euro zahlen, ab 17 Uhr nur noch zwei Euro. Die acht Strandkörbe können gratis genutzt werden. Vorher war eine Miete von fünf Euro fällig. „Wenn noch welche da sind, können die Besucher sich einfach einen nehmen und auf die Wiese stellen“, erzählt Bernhard.

Die Verbandsgemeinde hat auch investiert in das Bad, und auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, verspricht sich Bernhard ein insgesamt schickeres Bild. Unter anderem sei ein Sprungbrett ausgetauscht worden. Zwei neue Bäume als Schattenspender wurden auf der Wiese gepflanzt, und beim Parkplatz sollen noch viel mehr Bäume dazu kommen. Der Parkplatz sei in einem schlechten Zustand gewesen und wurde teils gepflastert sowie neu asphaltiert. Die Parkbuchten wurden mit rotem Split befestigt. „Im Herbst kommen dann die Bäume“, kündigt der Verbandsbürgermeister an. Die würden hauptsächlich als Schattenspender gebraucht.

Parkplatz wurde erneuert

Energetisch musste die Verbandsgemeinde nichts mehr tun. Seit mehr als zehn Jahren wird das Wasser in den Becken über Wärmetauscher aus dem nahen Bach aufgeheizt. Das funktioniert wie eine Wärmepumpe, mit dem Unterschied, dass nicht die Luft als Wärmequelle sondern der Bach genutzt wird. Für den benötigten Strom sorgt eine 97 Kilowattpeak starke Fotovoltaikanlage, die vor eineinhalb Jahren installiert wurde.

Bernhard hofft auf eine starke Saison, auch wenn der Start am 4. Juni später als normal üblich ist. 42.500 Besucher wurden im vergangenen Jahr gezählt, als die Saison von Mai bis September lief. Da ist noch viel Luft nach oben zu der Rekordsaison von 1973 mit 143.000 Besuchern.

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