Contwig RHEINPFALZ Plus Artikel Für Montag zusätzliche Schulbusse bestellt

Der Kreis möchte ab nächster Woche drei zusätzliche Busse für Contwiger Schüler einsetzen: Morgens von Zweibrücken zur IGS und m
Der Kreis möchte ab nächster Woche drei zusätzliche Busse für Contwiger Schüler einsetzen: Morgens von Zweibrücken zur IGS und mittags zurück sowie mittags von der Grundschule Stambach über Contwig weiter nach Althornbach. Das Foto entstand Anfang Mai an der IGS, als die Schulen nach sechs Wochen Osterferien und Fernunterricht zuhause wieder anfingen vor Ort zu unterrichten.

Ab Montag sollen morgens und mittags zusätzliche Schulbusse zwischen Zweibrücken und der IGS Contwig fahren. Grund ist die Corona-Pandemie: Der Kreis setzt die Busse ein, damit die Schüler mehr Abstand halten können. Noch ist aber nicht klar, ob es tatsächlich bis Montag klappt. Der Landkreis wartet noch auf Antwort des Busunternehmens.

Nach einer Prognose des Kreises müssten mittelfristig 30 zusätzliche Busse eingesetzt werden, damit die Schulkinder weniger gedrängt sitzen und stehen. Seit Montag fahren im Bereich Pirmasens, Dahn und Lemberg zwei zusätzliche Busse. Zwei weitere Busse wurden durch größere Gelenkbusse ersetzt. Ab Montag sollen laut Kreis-Sprecher Thorsten Höh auch im Zweibrücker Land zusätzliche Busse fahren: morgens und mittags von Zweibrücken zur IGS Contwig und zurück, mittags auch von der Grundschule in Stambach über die IGS nach Althornbach. Die Fahrpläne ändern sich nicht. Es fahren dann nur gleichzeitig zwei Busse ab statt einer.

Offen ist aber noch, ob das bis Montag klappt. Der Kreis hat sich mit der DB Regio Mitte in Verbindung gesetzt, die für den Busverkehr im Zweibrücker Umland zuständig ist. Die Antwort stand am Donnerstagnachmittag noch aus. Ziel sei der Montag, aber möglicherweise klappe das nicht, sagte Höh.

Bei den 30 zusätzlichen Bussen, die der Kreis als Bedarf ermittelt hat, „handelt es sich zunächst um eine rechnerische Größe und damit um eine Prognose“, erklärt Höh. Die Anzahl habe der Kreis anhand der Anzahl ausgegebener Fahrkarten ermittelt. Der Schülertransport ist Sache des Landkreises, deshalb liegen die Zahlen vor, wie viele Schüler für welche Strecke eine Jahreskarte haben. Allerdings würden zu Beginn des Schuljahres noch nicht alle Kinder den Bus nehmen. Manche würden noch von den Eltern gebracht, andere nähmen bei gutem Wetter noch das Fahrrad. Deshalb würden noch nicht alle zusätzlichen Busse benötigt. Zusammen mit der DB Regio Mitte und der Queichtal Nahverkehrsgesellschaft (QNV), die für den Osten des Kreises zuständig ist, werde der Kreis die Lage in den kommenden Tagen und Wochen „weiterhin genau beobachten und im Einzelfall bedarfsgerecht nachjustieren“, kündigt Höh an.

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