HINTERWEIDENTHAL RHEINPFALZ Plus Artikel Eventhotel und italienisches Luxushotel: Großprojekte in Hinterweidenthal

Die Bauruine unterhalb des Erlebnisparks Teufelstisch könnte verschwinden: Dort soll ein Hotel entstehen.
Die Bauruine unterhalb des Erlebnisparks Teufelstisch könnte verschwinden: Dort soll ein Hotel entstehen.

Wenn der Ortsbürgermeister von Leuchtturmprojekten spricht, dann tut sich Großes in der Gemeinde. Und tatsächlich: Zwei neue Hotels sollen entstehen.

Ein italienisches Luxushotel mit gehobener Gastronomie soll in Hinterweidenthal entstehen, in der Straße „Im Handschuhteich“. Das hat Ortsbürgermeister Georg Eitel auf RHEINPFALZ-Anfrage erläutert. Außerdem sollen bis zu sechs Tinyhouses entlang der B427 entstehen – und ein Eventhotel.

Das seien zwei Großprojekte, die Hinterweidenthal in Sachen Tourismus zugute kommen werden, da ist sich Eitel sicher. „In Dahn funktionieren Hotels, dann sollte es hier auch klappen“, habe ihm der Investor in einem vertraulichen Gespräch mitgeteilt. Jener Investor besitze bereits zwei Gastronomiebetriebe – einen in der Mannheimer Innenstadt und einen in Mutterstadt. Das Hotel in Hinterweidenthal soll laut Planungen über 26 Zimmer verfügen und ein Restaurant der gehobenen Kategorie mit 150 Sitzplätzen beinhalten, inklusive Swimmingpool und anderen der gehobenen Gastronomie zugehörigen Standards. Rund neun Millionen Euro sollen investiert werden. Der Hotelkomplex soll an der Stelle entstehen, an der sich derzeit noch eine recht unansehnliche Bauruine befindet.

Wohnraum und touristische Nutzung

Zweites Projekt ist der Bau von sechs Tinyhouses auf dem Gelände, das der frühere Besitzer Ralph Pavlitzek an die Hoffmann Bau- und Immobilien GmbH der Gebrüder Mark und David Hoffmann und deren Vater verkauft hat. Auf dem rund 2,43 Hektar großen Areal zwischen Bahnhof und Shell-Tankstelle soll ein Eventhotel entstehen – an Stelle des derzeitigen Romantika-Hotels. Das Kaiserslauterer Planungsbüro Firu hat die Planungen übernommen.

Das komplette Areal, das sich im Bereich des Bebauungsplans Kaltenbach befindet, solle als Mischgebiet entwickelt werden und sowohl für neuen Wohnraum als touristisch genutzt werden, informiert Eitel. Die drei Teilflächen gliedern sich in wohnbauliche und gewerbliche Nutzungen im nördlichen Bereich und in eine ausschließlich gewerbliche Fläche in den beiden südlichen Bereichen. Die Kosten trägt der Investor. Der Rat hat einstimmig dem Verfahren zugestimmt. Als nächstes steht die Änderung des Flächennutzungsplans durch den Verbandsgemeinderat an. Mit dem Baubeginn wird frühestens im Herbst 2026 gerechnet.

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