Dellfeld
Erstes Streetfood-Festival der Landfrauen ein Riesen-Renner
Zur Musik der Musikfreunde Contwig unter der Leitung von Alfred Sefrin probierten die Besucher ums Bürgerhaus „Handfestes“, das die Landfrauen und manchmal aus Landmänner gekocht und gebrutzelt hatten. Chili con carne gab es ebenso wie „sommerfrischen Wurstsalat“, den Kleinsteinhausens Ex-Ortsbürgermeister Ludwig Doniat über die Theke reichte. Seine Frau Ute, Vorsitzende der Kleinsteinhauser Landfrauen, musste bereits um 13 Uhr in Richtung Zweibrücken zum verkaufsoffenen Sonntag fahren, um Nachschub zu besorgen, denn der Wurstsalat wurde den Kleinsteinhauser Landfrauen aus den Händen gerissen.
Um 13 Uhr musste schon Nachschub her
„Es sind viel mehr Leute da als gedacht. Trotz Freibaderöffnung in Contwig und verkaufsoffenem Sonntag in Zweibrücken hat es viele Menschen heute zu uns gezogen. Und weil es das erste Mal ist, konnte man im Vorfeld auch schlecht kalkulieren, ganz ohne Erfahrungswerte“, sagte Ludwig Doniat, der sich allerdings auch freute über die gute Resonanz.
Die gab es auch direkt daneben, wo die Landfrauen Dellfeld Chili con carne anboten. Aus Stambach brachten die Landfrauen 150 Portionen Knödel mit Specksoße und Sauerkraut mit, die sie am Vortag vorbereitet hatten, während die Wraps der Althornbacher Kolleginnen ebenfalls reißenden Absatz fanden. Einige Besucher probierten sich gleich durch mehrere Angebote, doch alle schaffte keiner.
„Streetfood ist das ja eigentlich nicht“
Familie Noll aus Contwig war schlau und teilte sich drei Speisen: Klara, Greta und Mutter Sina Noll kauften sich Knödel mit Specksoße, einen Wrap und Chili con carne und tauschten und probierte gegenseitig. „Knödel mit Specksoße esse ich auch auf dem Contwiger Dorffest sehr gerne“, bekannte Sina Noll ihre Vorliebe. Sie lobte das Fest in Dellfeld, sagte aber auch: „Streetfood ist das ja eigentlich nicht.“ Und da hatte sie recht. Mit dem üblichen Streetfood hatte das Essen der Landfrauen nicht viel zu tun. Gut war es trotzdem, sowohl kulinarisch als auch atmosphärisch.
Ideengeber und Verbandsbürgermeister Björn Bernhard freute sich wie die vielen Helfer und Helferinnen über die große Resonanz und sprach von einer „tollen Veranstaltung“, die man zusammen mit den Landfrauen auf die Beine gestellt habe. Überall lag zudem Infomaterial der Landfrauen aus, aber auch Rezeptvorschläge. „Hausmannskost“ werde geboten, so Bernhard, der ankündigte, das Fest ausbauen zu wollen.
Auch wenn ein anderer Name, beispielsweise „Landfrauen-Schmaus“, das Angebot besser beschrieben hätte: Den meisten Besuchern war der Name egal, sie kamen zum Genießen und gemütlichen Beisammensein. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, und auch der Spielplatz des Kindergartens war offen.
