Kreis Südwestpfalz Elektrotankstelle für Autos am Wasgaumarkt geplant
Der Elektrotankstellenausbau für E-Bikes und Autos in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land schreitet voran. Schon jetzt kann man in Contwig E-Bikes aufladen. Aufladestationen für Autos sollen im Sommer kommen.
„Wir haben bereits eine Tankstelle für E-Bikes im Freizeitgebiet“, erklärt Contwigs Bürgermeister Karlheinz Bärmann. Die Stromzapfsäule stehe seit vergangenem Sommer und werde gut von Radfahrern angenommen. Die E-Bikes können laut Bärmann kostenlos aufgeladen werden, jedoch muss der Radfahrer ein eigenes Kabel mitbringen. „An der Tankstelle sind zwar verschiedene Adapter schon dran, jedoch haben die verschiedenen E-Bikes verschiedene Anschlüsse“, so der Contwiger Bürgermeister. Für Elektroautos sollen laut Bärmann noch in diesem Jahr zwei Zapfsäulen am Wasgaumarkt in Contwig aufgestellt werden. „Das ist ganz vorteilhaft, weil dann Kunden beim Einkaufen ihr Auto direkt aufladen können“, erklärt Bärmann. Betreut und bezahlt werden sowohl die Tankstellen für die E-Bikes als auch die für die Autos von den Pfalzwerken, die der Initiator für den Ausbau des Elektrotankstellennetz war. In Hornbach wollen die Pfalzwerke laut Bürgermeister Reiner Hohn diesen Monat eine Stromtankstelle im Bereich der VR-Bank aufstellen. Auch in Hornbach kommt die Initiative zum Bau von den Pfalzwerken, die die Tankstellen betreuen werden. Zapfsäulen für Elektroautos gibt es am Kloster Hornbach, jedoch sind diese laut Sarah Klug vom Klosterhotel für Gäste des Hotels vorgesehen. „Insgesamt sind es drei Stück, von denen zwei sogenannte ,Tesla Destination Charger’ sind und eine für andere Fahrzeuge ist“, so Klug. Diese Tankstellen wurden voll vom Klosterhotel bezahlt und von ihm betrieben. „Die Gäste nehmen die Tankstellen recht gut an“, erklärt Klug. Hornbach und Contwig sind laut Stefan Paulisch von den Pfalzwerken, die die Säulen betreiben, in Rheinland Pfalz nicht die einzigen Standorte. Die Anlagen werden zudem „vom Bund mitgefördert“, so Paulisch. Derzeit könnten Kunden noch komplett kostenfrei Autos und E-Bikes auftanken, es werde aber nach einem Bezahlmodell gesucht. Derzeit liegt laut Paulisch das Hauptaugenmerk auf Kredit- sowie Scheckkarte und auf Kundenkarten. Diese sollen ähnlich wie Guthabenkarten funktionieren – „das einzige, was nicht funktioniert, ist, an der Säule mit Bargeld zu zahlen“, erklärt er. Die Kosten für eine Aufladung hängen in Zukunft auch von der Geschwindigkeit des Ladens ab: „Es gibt Wechselstrom und Gleichstrom, wobei letzterer schneller, aber auch energieintensiver ist.“ Der Gleichstrom sei dann auch teurer.