Südwestpfalz
Einwurf: Ich mach’s billiger
Die Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 7,2 Millionen Euro, um Notrufe mit großem technischen Aufwand gleich an die richtige Stelle mit der richtigen Sprache weiterzuleiten. Das geht auch anders. Ich mach’s für eine Million Euro. Als zweisprachiger Mensch mit Videokonferenz-Erfahrung, einem dafür eingerichteten Homeoffice und einem Handy mit deutschem und französischem Vertrag ist das kein Problem. Kommt einer dieser Notrufe an, einfach bei mir anklingeln, ich gebe es den Kollegen in Deutschland oder Frankreich weiter über eine dieser schicken Videokonferenzen. Problem gelöst. Das wäre aber sicher zu einfach und passt garantiert nicht in die überzertifizierte und mit Regeln aller Art überfrachtete EU-Bürokratie.
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